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Arbeiten im Start-Up

Start-UP - Viele Chance, viele Risiken

Nach dem bestandenen Bachelor können Absolventen entweder weiterstudieren oder den Berufseinstieg wagen. Große Unternehmen bieten mitunter attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen. Doch viele junge Menschen schrecken auch vor der konservativen, unflexiblen Arbeisweise zurück, vor hierarchischen Unternehmensstrukturen und vor zu wenig Selbstverwirklichung. Zu diesen Absolventen passt ein Job in einem Start-Up vielleicht besser.

Das ist ein Start-Up

Ein Start-Up ist ein erst kürzlich gegründetes Unternehmen, das sich in der ersten Phase seines Lebenszyklus befindet. Am Anfang stand eine großartige, innovative Idee der Gründer und zu wenig finanzielle Ressourcen, um diese umzusetzen. Das nötige Kapital wird dann bei Investoren gesucht, die den potenziellen Erfolg im Businessplan sehen. Es handelt sich somit um ein Unternehmen, das noch über wenig Erfahrung im Geschäftsalltag verfügt. Prozessabläufe und interne Kommunikation müssen erst noch gelernt werden, weshalb die Arbeitstage in einem Start-Up sehr chaotisch ablaufen können. Die Aufgabenverteilung ist meist grob strukturiert, die Hierachien sind jedoch flach: Wenn in einer anderen Abteilung Not am Mann ist, dann kann und soll jeder andere dort mit anpacken.

Die Arbeit im Start-Up

Absolventen im Start-Up werden vor allem mit einer ausgeprägten Aufgabenvielfalt konfrontiert, weshalb du sehr viel dazulernen kannst und vor allem geistig gefordert wirst. Das bringt eine selbstständige Arbeitsweise mit sich, die wiederum Eigeninitiative und Motivationsfähigkeit deinerseits erfordert. Von dir als Mitarbeiter wird meistens erwartet, dass du dich mit kreativen Ideen einbringst und eigenverantwortlich für deren Verwirklichung hart arbeitest. Überstunden sind da absehbar. Dafür stehen die allermeisten Start-Ups auch für eine entspannte und lockere Arbeitsatmosphäre: Das Durchschnittsalter liegt im Schnitt unter 30 und es gibt keine einheitliche Kleiderordnung. Hemd und Krawatte finden sich in einem Start-Up eher selten.

Chancen

  • kreatives Arbeiten durch die Verwirklichung eigener Ideen
  • Mechanismen und Entwicklungsprozesse eines wachsenden Unternehmens können kenngelernt werden
  • persönliche Erfolge sind häufig sofort sichtbar, was zusätzlich motiviert
  • Flexible Arbeitszeiten- und Modelle
  • Etablierung eines wertvollen und nützlichen Netzwerks für den weiteren Berufsweg

Risiken

  • Durch das dynamische Wachstum des Unternehmens muss mit vielen Veränderungen in kurzer Zeit gerechnet werden; das kann anstrengend und kräftezehrend sein
  • Die Bezahlung fällt oft niedriger aus als bei vergleichbaren Anstellungen
  • Auch Aufgaben, die dir vielleicht nicht liegen, müssen erledigt werden
  • Viele Start-Ups überstehen die ersten Jahre nicht. Ein Plan sollte deshalb immer bereitgehalten werden

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