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Gehaltsvorstellungen im Anschreiben
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jobmensa Redaktion
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Kurzgesagt:
Der Artikel bietet einen praktischen Leitfaden für den Umgang mit Gehaltsvorstellungen in Bewerbungen. Er betont die Wichtigkeit einer gründlichen Marktwert-Recherche über Online-Portale oder das persönliche Netzwerk, um die „goldene Mitte“ zu finden. Während zu hohe Forderungen (über 20 % des Durchschnitts) zur Aussortierung führen, signalisieren zu niedrige Gebote mangelnde Information. Der Text gibt zudem strategische Tipps zur Platzierung im Anschreiben und zu konkreten Formulierungen. Auch die Option, die Gehaltsfrage auf das persönliche Gespräch zu vertagen, wird als legitimes Mittel vorgestellt, sofern man die explizite Forderung in der Stellenanzeige nicht einfach ignoriert.
- Die Gefahr der Extreme: Sowohl Überheblichkeit (mehr als 20 % über Schnitt) als auch extremes Unterbieten führen oft zum direkten Ausscheiden aus dem Bewerbungsprozess.
- Informationspflicht des Bewerbers: Eine fundierte Recherche des branchenüblichen Durchschnittsgehalts ist unerlässlich, um als kompetenter Verhandlungspartner auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden.
- Strategische Platzierung: Gehaltswünsche gehören an das Ende des Anschreibens. Werden sie in der Anzeige gefordert, dürfen sie nicht fehlen, können aber bei Unsicherheit geschickt auf das Vorstellungsgespräch vertagt werden.
Gehaltsvorstellungen ‒ kenne deinen Marktwert!
Wenn in der Anzeige nach Gehaltsvorstellungen gefragt wird, stöhnen viele Berufsanfänger auf. Denn meistens wissen sie nicht genau, was ihre Arbeit wert ist und fürchten gleichzeitig, dass sie, wenn sie zu hoch pokern, direkt aussortiert werden. Tatsächlich ist die Angabe der Gehaltsvorstellung ein Stolperstein in so mancher Bewerbung. Wie du ihn umgehst, erfährst du hier.
Folgende Aspekte gilt es zu beachten:
Tief stapeln oder hoch pokern – wie findet man die goldene Mitte?
Wo platziert man die Gehaltsvorstellung und kann man sie auch weglassen?
Wie formulierst du deine Gehaltsvorstellungen?
Tief stapeln oder hoch pokern?
Eine Faustregel besagt: Wer sich mehr als 20 Prozent über dem branchenüblichen Gehalt ansiedelt, wird aussortiert. Denn eine solche Gehaltsforderung gilt als unangemessen.
Was viele nicht wissen: Auch wer sich zu niedrig einschätzt, fliegt oft raus. Da drücken viele Personaler zwar noch bis etwa 40 Prozent unter Wert ein Auge zu, vor allem bei Berufsanfängern. Aber wer sich zu billig verkauft, gilt letzten Endes als schlecht informiert.
Als Berufsanfänger solltest du es normalerweise vermeiden, dich merklich über den Durchschnitt zu pokern. Gegenüber Mitbewerbern, die schon länger in der Branche unterwegs sind, ist es nämlich einer deiner Vorteile, dass du dich noch nicht in den obersten Gehaltsregionen aufhältst. Dafür, dass du einfach etwas weniger Erfahrung mitbringst und dir im Gegenzug hoffentlich etwas mehr Einarbeitungszeit zusteht.
Du solltest dein Licht aber auch nicht unter den Scheffel stehen. Informiere dich diesbezüglich bei Online-Portalen über den Marktwert der Position, für die du dich bewirbst oder frage Bekannte, die bereits im Berufsleben stehen, bzw. Studienkollegen, die in ähnliche Positionen eingestiegen sind. Mit der goldenen Mitte kannst du grundsätzlich nicht viel falsch machen.
Wenn du bereits im Berufsleben stehst, ist ein höheres Gehalt ein Anreiz für den Jobwechsel. Mit einer Gehaltsvorstellung, die zehn bis fünfzehn Prozent über deinem aktuellen Gehalt liegt, steigst du eine Karrierestufe auf.
Wo platziere ich meine Gehaltsvorstellungen?
Der richtige Platz für deine Gehaltsvorstellung ist am Ende deines Anschreibens. Dort formulierst du die Gehaltsvorstellung, bevor du dich abschließend hoffnungsfroh zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch äußerst.
Viele Bewerber ziehen in Erwägung, die Gehaltsvorstellungen einfach wegzulassen.
Werden diese in der Anzeige explizit gewünscht, solltest du dich dazu jedoch nicht hinreißen lassen – denn das wirkt dann so, als hättest du die Anzeige nicht richtig gelesen. Formuliere, wenn du dich absolut nicht äußern willst, lieber einen Satz dazu, dass du über deine Gehaltsvorstellungen gerne in einem persönlichen Bewerbungsgespräch verhandelst.
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Wie formulierst du deine Gehaltsvorstellungen?
Du kannst deine Gehaltsvorstellung einerseits ganz knapp formulieren: „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei x Euro brutto im Jahr.“, andererseits aber auch noch mal deine Qualifikationen in die Waagschale werfen, in etwa: „Meinen Qualifikationen und Kenntnissen entsprechend empfinde ich ein Gehalt von x Euro für angemessen.“
Grundsätzlich gilt: Formuliere deine Gehaltsvorstellung konkret und selbstbewusst. Wer sich unsicher ist, kann auch eine Gehaltsspanne angeben, muss dann aber davon ausgehen, dass der Personaler sich im Bewerbungsgespräch dem unteren Rand annähern wollen wird.
Schließlich kannst du die Gehaltsverhandlung auch wie oben genannt vertagen mit einer Formulierung wie: „Weitere Informationen zu meinen Fähigkeiten und Qualifikationen sowie zum Gehalt erläutere ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.“
Auf diese Formulierung kannst du zum Beispiel dann zurückgreifen, wenn du resultierend aus der Anzeige noch keine Vorstellung hast, welche Aufgaben und welche Verantwortung dich bei der neuen Stelle erwarten werden.
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Fazit
Finde durch Recherche das Durchschnittsgehalt für die Position, die du besetzen möchtest, heraus.
Als Berufsanfänger solltest du den Durchschnittswert normalerweise nicht überbieten.
Wenn dir ein Jobwechsel 10 bis 15 Prozent mehr Gehalt einbringt, erklimmst du den nächsten Schritt auf der Karriereleiter.
Formuliere deine Gehaltsvorstellungen konkret und selbstbewusst.
Möchtest du keine Gehaltsangabe machen, obwohl dies erwünscht ist, lass sie nicht einfach weg, sondern vertage die Verhandlung auf das Bewerbungsgespräch.
1. Soll ich meine Gehaltsvorstellung angeben, wenn sie in der Anzeige nicht explizit gefordert wird?
Wenn nicht danach gefragt wird, ist es meist besser, das Thema erst im persönlichen Gespräch anzusprechen. Wird die Angabe jedoch verlangt, ist sie ein Muss, um zu zeigen, dass man die Anzeige aufmerksam gelesen hat.
2. Was ist besser: Ein fester Betrag oder eine Gehaltsspanne?
Ein fester Betrag wirkt konkreter und selbstbewusster. Eine Spanne signalisiert Flexibilität, birgt aber das Risiko, dass der Arbeitgeber sich automatisch am unteren Ende orientiert.
3. Wie viel mehr kann ich bei einem Jobwechsel verlangen?
Wenn Sie bereits Berufserfahrung haben, ist eine Steigerung von 10 bis 15 % gegenüber Ihrem aktuellen Gehalt ein üblicher Wert, um den nächsten Karriereschritt zu markieren.
4. Gilt mein niedriger Gehaltswunsch als Vorteil gegenüber erfahreneren Bewerbern?
Ja, als Berufsanfänger ist Ihr „günstigerer“ Preis ein Argument für Arbeitgeber, Ihnen die nötige Einarbeitungszeit zuzugestehen. Dennoch sollten Sie nicht mehr als 40 % unter dem Marktwert liegen, um nicht als ahnungslos zu gelten.
5. Wie reagiere ich, wenn ich die Aufgaben der Stelle noch nicht genau einschätzen kann?
In diesem Fall können Sie im Anschreiben formulieren, dass Sie Ihre Gehaltsvorstellungen gerne im persönlichen Gespräch erläutern, sobald Sie mehr über den konkreten Verantwortungsbereich erfahren haben.
jobmensa Redaktion
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