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Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz

Im Zeitalter der Globalisierung ist es so gut wie ausgeschlossen, dass man in seinem Berufsleben nie mit anderen Kulturen in Kontakt kommen wird. Das ist zwar sehr spannend, birgt jedoch auch Risiken, da ein Verhalten, was hier zulande als höflich empfunden wird, in anderen Kulturen als Beleidigung angesehen werden könnte. Daher sollte man sich im Vorfeld gründlich informieren, welche besonderen kulturellen Unterschiede es in der anstehenden Situation zu beachten gibt. Kultur ist nicht selten mit Religion verbunden und Fettnäpfchen stehen von der Begrüßung bis zum Geschäftsessen überall bereit. Wer in eines der bereitstehenden Fettnäpfchen tritt, gefährdet unter Umständen die gesamte Geschäftsbeziehung, daher ist es ratsam sich gründlich mit jedem Einzelnen vertraut zu machen.

Probleme bei der Begrüßung

In Deutschland schüttelt man sich zur Begrüßung die Hände. Das machen andere Nationen ebenfalls, jedoch nicht so exzessiv wie die Deutschen. In England oder den USA beispielsweise, gehört es meist nur beim ersten Treffen und nur selten im privaten Rahmen zur Begrüßung dazu. Generell sind Berührungen in vielen Ländern eher unüblich und manche machen sich darüber lustig, dass die Deutschen allem was sich bewegt die Hände schütteln müssen. Es ist also oft angebracht erst einmal abzuwarten ob einem sein Gegenüber die Hand reicht, oder nicht. Meist geht die Begrüßungsgeste natürlich mit der verbalen Begrüßung einher. Dabei gibt es zwischen den Ländern neben der Sprache auch inhaltliche Unterschiede. Zum Beispiel ist in den USA ein „How are you?“ fester Bestandteil der Begrüßung. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass die Frage nach dem Befinden in der Begrüßung nur eine Höflichkeitsfloskel und keine richtige Frage ist und daher keine ausführliche Antwort erwartet wird.

In Frankreich muss man sich zwischen Handschlag und Küssen zurechtfinden. Wichtig im Umgang mit Franzosen ist in jedem Fall Höflichkeit, denn während in Deutschland vieles immer lockerer wird, ist das in Frankreich ganz und gar nicht der Fall. So ist es zum Beispiel nicht üblich sich zu duzen, wenn man nicht sehr gut befreundet ist und im Job natürlich erst recht nicht. Außerdem begrüßt man jeden einzelnen Kollegen ja nach Geschlecht entweder mit Handschlag oder Küsschen, wenn man morgens ins Büro kommt. Wer einfach den Raum betritt und eine freundliche Begrüßung in die Runde wirft, gilt bereits als unhöflich. Wirklich kompliziert wird die Begrüßung wenn man nach Asien reist, wo weder Körperkontakt noch offene Gefühlsbekundungen teil der einheimischen Kultur sind. In China oder Japan ist der Händedruck im Umgang mit westlichen Geschäftspartnern zwar inzwischen nicht mehr unüblich jedoch wird ein fester Händedruck als unschicklich empfunden. Auch direkter Blickkontakt wird als unangenehm und aufdringlich empfunden und sollte daher vermieden werden. Bei der japanischen Verbeugung gibt es ebenfalls einiges zu beachten. So verbeugt man sich immer mit geradem Rücken und der in der Hierarchie tiefergestellte verbeugt sich tiefer und länger als der Höhere.

Tischmanieren

Wenn es ums Essen geht, dann stehen fast in jedem Land schon unzählige Fettnäpfchen zum Reintreten bereit. Wer in Frankreich zum Beispiel schmatzt, schlürft, den Suppenteller anhebt oder mit Brot den Teller abwischt, der könnte genauso gut in Badehose im Restaurant sitzen.
In England muss man sich beim Gebrauch des Bestecks neu orientieren, denn sich den Löffel mit der Spitze voran in den Mund einzuführen, oder die Gabel als Schaufel zu benutzen, gilt als unzivilisiert. Viel mehr legt man den Löffel seitlich an die Lippen und lässt Suppe oder ähnliches in den Mund fließen. Mit der Gabel spießt man das Essen auf, und macht da auch vor Erbsen und Co. nicht Halt.

In Japan oder China sind die Sitten wieder ganz anders. Schmatzen und Schlürfen sind dort durchaus erwünscht und gilt als Zeichen des Genusses. In China ist sogar Aufstoßen am Tisch völlig legitim. Grob unhöflich und anstößig ist es jedoch sich die Nase bei Tisch zu putzen. Seine Essstäbchen in den Reis zu stechen, oder sie überkreuzt abzulegen wird ebenfalls negativ ausgelegt.

Essen ist in den meisten Ländern extrem wichtig und sich an die Gepflogenheiten der Einheimischen anzupassen ein Akt der Höflichkeit und des Respekts.

Die hier angeführten Beispiele sind natürlich nicht einmal die Spitze des Eisbergs und sollen nur zeigen, wie groß die Unterschiede zwischen den Kulturen oft sind. Wenn man mit anderen Nationalitäten zu tun hat, dann sollte man sich im Vorfeld unbedingt genau über die dortigen Sitten und Bräuche informieren.

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