Brainteaser

Brainteaser im Bewerbungsgespräch

Gerade dann, wenn das Bewerbungsgespräch sich dem Ende entgegen neigt und man innerlich schon aufatmen will, weil man die Fragen und das Gespräch im Grunde gut gemeistert hat, können sie kommen: Die Brainteaser oder auch Kopfnüsse. Plötzlich stellt der Personaler dem Bewerber eine Frage wie „Welcher Tag ist morgen, wenn vorgestern der Tag nach Montag war?“ oder „Sie haben eine Gurke, die 1200 Gramm wiegt. Ihr Wassergehalt beträgt 99 Prozent. Wie viel wiegt die Gurke, wenn der Wassergehalt auf 98 Prozent sinkt?“ Überraschend sollen diese Fragen kommen und den Bewerber aus dem Konzept bringen. Und dabei soll er dann trotzdem sinnvoll und am besten richtig auf die Frage antworten.

Logeleien und Denkaufgaben

Bei den Brainteasern im Bewerbungsgespräch geht es um Aufgaben zum Um-die-Ecke-denken und um logisches Denkvermögen. Sie sind unkonventionell und kommen plötzlich – sind Teil von Assessment Centern, von Auswahlgesprächen für Investment-Banker, Berater, Wirtschaftsprüfer und Logistik-Unternehmer.

Die Personaler wollen mit den gemeinen Knobeleien herausfinden, wie problemlösungsorientiert ihre Bewerber denken können. Wie geht der Bewerber in einem Stress-Moment mit einer schwierigen Aufgabe um und wie kommuniziert er sich dabei. Denn stumm grübelnd vor der Problemstellung zu sitzen, ohne am Ende zu einem Ergebnis zu gelangen, ist garantiert nicht die richtige Strategie. Bei den Brainteasern geht es den Personalern darum, mitzuverfolgen, wie der Bewerber einen Lösungsweg sucht und am besten auch findet.

Wie man bei den Brainteasern am Besten bestehen kann

Auf Brainteaser kann man sich relativ gut vorbereiten. Erstens mal dadurch, dass man sich schon mal darauf gefasst macht. Während dem Vorstellungsgespräch eine Knobelfrage gestellt zu bekommen, ist zwar nicht sehr häufig der Fall, aber wenn man es zumindest schon mal in Erwägung zieht, ist der Schock eindeutig weniger heftig. Zusätzlich kann man im Internet beiSqueaker.net Bücher mit Testaufgaben bestellen und auch online Aufgaben lösen.

Das Querdenken kann man dabei tatsächlich trainieren und wenn man schon ein paar derartiger Aufgaben kennt, fällt es auch leichter, die Nerven zu behalten und locker darauf zu reagieren. Lesen Sie die Aufgabenstellung in Ruhe und mit kühlem Kopf durch. Oft ist sie mit Absicht verwirrend formuliert. Und dann hilft es normalerweise immer, die Aufgabe in Teilschritte zu zerlegen – dabei auch wieder laut denken! Und sie dann Schritt für Schritt lösen.

So wie bei den Aufgabenstellungen oben: Der Tag nach Montag ist Dienstag, wenn das der Tag vorgestern war, dann ist heute Donnerstag und morgen Freitag. Und die Gurke ist schon komplizierter: Der Gurken-Feststoffgehalt liegt bei einem Prozent, also 12 Gramm. Wenn der Wassergehalt sinkt, steigt der Anteil des Festgehaltes zwar relativ, absolut aber bleibt er gleich. 12 Gramm müssen jetzt also 2 Prozent des Gurkengewichts ausmachen. Somit wiegt die Gurke nun 600 Gramm.

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