Arbeiten in der Schweiz

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Kurzgesagt:

Die Schweiz bietet aufgrund ihres Fachkräftemangels exzellente Karrierechancen, insbesondere für Akademiker und Spezialisten aus dem EU-Raum. Seit 2002 ist der Marktzugang weitgehend barrierefrei, was zu einem hohen Ausländeranteil in der Erwerbsbevölkerung geführt hat. Einwanderer locken vor allem die im internationalen Vergleich sehr hohen Löhne und niedrigen Sozialabgaben. Allerdings ist das Lohnniveau regional stark unterschiedlich – mit Spitzenwerten in Zürich und Basel. Wer hier arbeiten möchte, muss sich jedoch auf eine höhere Wochenarbeitszeit (42 Stunden) sowie weniger Urlaubstage und Feiertage als in vielen anderen europäischen Ländern einstellen.

Hohe Berge, glitzernde Seen und noch höhere Gehälter – die Schweiz ist für viele Fachkräfte aus dem Ausland das Sehnsuchtsziel Nummer eins. Doch der Weg in die Eidgenossenschaft ist mehr als nur ein Grenzübergang; er ist der Eintritt in einen der effizientesten und wettbewerbsfähigsten Arbeitsmärkte der Welt. Während die bürokratischen Hürden für EU-Bürger dank bilateraler Abkommen deutlich gesunken sind, bleiben die kulturellen und arbeitsrechtlichen Besonderheiten eine spannende Herausforderung. Wir zeigen dir, warum die Schweiz händeringend nach Experten sucht und was du über Arbeitszeiten, Regionen und den Schweizer Arbeitsalltag wissen musst.

Besonderheiten beim Arbeiten in der Schweiz

Du denkst darüber nach, in die Schweiz auszuwandern, um in Zukunft im Alpenland zu leben und zu arbeiten? Ganz gleich, ob du dies als Chance siehst, um mehr zu verdienen oder um Auslandserfahrung sammeln zu können, um etwas Neues zu erleben, oder um beruflich weiter voran zu kommen: Deine Träume von einem Leben im Ausland müssen auch in der Realität geplant und gut durchdacht werden, damit sie tatsächlich zum Erfolg führen.

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Da Schweizer Unternehmen händeringend nach hochqualifizierten Arbeitskräften suchen, sind deine Aussichten auf eine gute Anstellung hier äußerst vielversprechend. Die Schweiz ist ein relativ kleines Land und demzufolge verfügt es nicht in jeder Branche über ausreichend inländische Arbeitskräfte. Deshalb greift man gerne auf auswärtige Angestellte zurück. Seit dem Jahr 2002 ist das Arbeiten in der Schweiz für EU-Bürger ohne Einschränkungen möglich, was dir bei deinen Vorbereitungen sehr viel bürokratischen Aufwand ersparen wird. Trotz dieser Marktöffnung ist die Erwerbslosenquote in der Schweiz durchschnittlich gerade einmal halb so hoch, wie in der Europäischen Union, im Jahr 2011 lag sie bloß bei 3,8%. Diese niedrige Arbeitslosenquote und die steigende Nachfrage nach qualifiziertem Personal mag wohl auch einer der Gründe sein, weshalb immer mehr Einwanderer in der Schweiz ihr Glück versuchen. 

So betrug 2009 der Ausländeranteil der Schweizer Erwerbsbevölkerung 21,6 Prozent. Somit waren etwas mehr als ein Fünftel aller Arbeitnehmer in der Schweiz Migranten. Vor allem höhere Angestellte, Akademiker und Hightech-Spezialisten drängen in die Schweiz, um von den hohen Löhnen und niedrigen Sozialabgaben zu profitieren. Besonders hoch ist der Verdienst vor allem in der Großregion Zürich, aber auch in Basel, der Nordwestschweiz und am Genfer See. Im Tessin hingegen verdient ein Angestellter durchschnittlich gesehen am wenigsten in der ganzen Schweiz. Doch um mehr Lohn zu erhalten, als in deinem Heimatland, wirst du auch in der Schweiz nicht umher kommen, für dein Gehalt zu arbeiten – und das bei einer Regelarbeitszeit von 42 Stunden pro Woche, einer geringeren Anzahl an Feiertagen und deutlich weniger Urlaub.

Fazit

Ein Job in der Schweiz ist für ambitionierte Fachkräfte eine erstklassige Gelegenheit, sowohl finanziell als auch beruflich den nächsten großen Schritt zu machen. Doch der „Mythos Schweiz“ funktioniert nur mit der richtigen Einstellung: Das hohe Gehalt ist eng verknüpft mit einer ausgeprägten Leistungsbereitschaft und längeren Arbeitszeiten. Wer jedoch bereit ist, sich auf die lokalen Gegebenheiten einzulassen und die regionale Vielfalt von Zürich bis Genf für sich nutzt, findet im Alpenland nicht nur einen lukrativen Arbeitsplatz, sondern auch eine außergewöhnlich hohe Lebensqualität.

Dank der Personenfreizügigkeit ist der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt seit 2002 für EU-Bürger stark vereinfacht und ohne große bürokratische Einschränkungen möglich.

Die Region Zürich sowie die Nordwestschweiz (Basel) und die Genferseeregion gehören zu den Spitzenreitern beim Lohnniveau. Am niedrigsten sind die Durchschnittslöhne im Tessin.

Die Regelarbeitszeit liegt in der Schweiz mit 42 Stunden pro Woche deutlich über dem Durchschnitt vieler EU-Länder (z.B. Deutschland oder Frankreich).

In der Regel nicht. Gesetzlich und vertraglich sind in der Schweiz oft weniger Urlaubstage vorgesehen, zudem gibt es insgesamt weniger Feiertage.

Die Schweiz weist eine sehr niedrige Arbeitslosenquote auf (2011 ca. 3,8 %), was auf einen stabilen Markt und eine hohe Nachfrage nach Personal hindeutet.

Bild von jobmensa Redaktion

jobmensa Redaktion

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