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Der Händedruck: Was er dir über dein Gegenüber verrät
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jobmensa Redaktion
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Kurzgesagt:
Wissenschaftliche Untersuchungen der University of Iowa zeigen, dass ein fester, kraftvoller Händedruck in Kombination mit Augenkontakt maßgeblich für einen positiven ersten Eindruck bei Personalchefs ist. Ein dynamischer Handschlag wird dabei direkt mit Extraversion, Begeisterungsfähigkeit und Selbstbewusstsein assoziiert – Eigenschaften, die im Berufsleben hoch geschätzt werden. Während von Männern oft ein kräftigerer Druck erwartet wird, können besonders Frauen durch einen festen Händedruck positiv überraschen und ihre Kompetenz unterstreichen. Wichtig ist dabei eine angemessene Dauer von wenigen Sekunden sowie die Vermeidung von feuchten Händen durch Nervosität. Insgesamt gilt der Händedruck als Spiegel des Selbstvertrauens und als entscheidender Türöffner für eine erfolgreiche Bewerbung.
- Indikator für Extraversion: Ein dynamischer Händedruck wird psychologisch mit einer offenen, mitteilsamen und begeisterungsfähigen Persönlichkeit verknüpft.
- Wissenschaftliche Relevanz: Studien bestätigen, dass Personalentscheider Bewerber mit festem Handschlag und sicherem Auftreten konsistent besser bewerten.
- Gleichberechtigte Chancen: Frauen können durch die Kombination aus festem Druck, Augenkontakt und offener Körpersprache ihre Bewertung im Auswahlprozess aktiv steigern.
Der erste Moment eines Vorstellungsgesprächs entscheidet oft über den weiteren Verlauf des Kennenlernens. Noch bevor das erste Wort gewechselt wird, sendet der Händedruck ein mächtiges nonverbales Signal an das Gegenüber. Wissenschaftliche Studien belegen, dass diese kurze physische Interaktion tiefgreifende Rückschlüsse auf die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein eines Bewerbers zulässt. Wer die Kunst des richtigen Händedrucks beherrscht, legt ein solides Fundament für einen positiven ersten Eindruck und signalisiert Professionalität sowie Einsatzbereitschaft.
Händedruck im Bewerbungsgespräch
Jeder kennt das merkwürdige Gefühl, wenn einem jemand die Hand gibt und es sich dann anfühlt, als hätte man ein lebloses Etwas in der Hand. Ein kräftiger Druck bietet gleich einen schwungvollen Einstieg, deswegen sollte man auch aufpassen, dass die Hände nicht aufgrund der Nervosität feucht sind.Wissenschaftlich erwiesen ist es, dass der Händedruck ebenso zum ersten Eindruck dazugehört, wie die Stimme, das erste Lächeln und das Auftreten insgesamt.
Auch wissenschaftlich erwiesen
Fast hundert Studierende der University of Iowa sollten Personalchefs die Hände schütteln. Dabei ging es darum, wie stark der Händedruck war und wie lang er andauerte und ob die Bewerber dem Personalchef in die Augen schauten.
Die Personalchefs sollten danach bewerten, welche Bewerber bei Ihnen den besten Eindruck machten. Die Antwort viel eindeutig aus: Ein fester kraftvoller Händedruck, der ein paar Sekunden andauert, dazu ein lebhaftes Händeschütteln und der Blick in die Augen.
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Ein dynamischer Händedruck vermittelt Extraversion
Ein schwungvoller und dynamischer Händedruck lässt auf eine extrovertierte Persönlichkeit schließen. Solche Menschen gelten als mitteilsam, selbstbewusst und begeisterungsfähig. Dass auch tatsächlich ein Zusammenhang zwischen diesen Eigenschaften besteht, ergaben die Studien der Universität in Iowa ebenfalls. Nach dem Auftritt bei den Personalchefs sollten die Studenten nämlich einen Persönlichkeitstest absolvieren. Dabei stellte sich tatsächlich eine Analogie zwischen extrovertierten Charakteristika und einem beschwingten Handschlag heraus.
Weiblicher und männlicher Händedruck – Gibt’s da einen Unterschied?
Wenn der kräftige Handschlag besser ankommt, könnte man sich ja die Frage stellen, ob Frauen dann nicht von Vorneherein schlechtere Karten haben. Schließlich ist davon auszugehen, dass der weibliche Handschlag durchschnittlich weniger kräftig ist als der männliche.
Die Studie ergab, dass Bewerberinnen den Bewerbern gegenüber nicht benachteiligt waren. Das lag daran, dass die Personalchefs von den weiblichen Bewerbern gar keinen so starken Händedruck erwartet haben. Die Frauen, die dennoch einen festen Händedruck hatten, wurden dafür umso positiver eingeschätzt. Frauen punkteten zudem damit, dass sie den festen Händedruck durch mehr Augenkontakt und eine offene Körpersprache ausglichen.
Alles in allem lässt sich also darauf schließen, dass die Personalchefs ein selbstbewusstes Auftreten einem zaghaften Auftreten vorziehen. Man sollte also sein Selbstbewusstsein bereits im Händedruck widerspiegeln.
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Fazit
Der Händedruck ist weit mehr als eine bloße Höflichkeitsfloskel; er ist die physische Visitenkarte eines Bewerbers. Ein kraftvoller Handschlag gepaart mit einem freundlichen Lächeln und direktem Blickkontakt vermittelt sofort die nötige Tatkraft, die Unternehmen suchen. Da dieser Moment wissenschaftlich nachweisbar den „Primacy-Effekt“ beeinflusst, sollte man ihn nicht dem Zufall überlassen. Wer sich seiner Wirkung bewusst ist und den Händedruck als Werkzeug für Selbstbewusstsein einsetzt, gewinnt schon in den ersten Sekunden des Gesprächs wertvolle Sympathiepunkte.
1. Wie lange sollte ein optimaler Händedruck dauern?
Ein guter Händedruck sollte einige Sekunden andauern – lang genug, um Präsenz zu zeigen, aber kurz genug, um nicht aufdringlich zu wirken.
2. Was signalisiert ein zu schwacher Händedruck?
Ein kraftloser Händedruck wirkt oft unsicher, leblos oder desinteressiert und kann den ersten Eindruck negativ belasten.
3. Muss ich als Frau genauso fest zudrücken wie ein Mann?
Laut Studien erwarten Personalchefs von Frauen oft weniger Kraft; ein dennoch fester Händedruck wird bei Bewerberinnen jedoch als besonders positiv und kompetent wahrgenommen.
4. Was mache ich gegen feuchte Hände bei Nervosität?
Es ist ratsam, die Hände kurz vor dem Gespräch (z. B. unauffällig an einem Taschentuch) zu trocknen, um den „Fisch-Effekt“ zu vermeiden.
5. Welche Rolle spielt der Augenkontakt dabei?
Der Blick in die Augen während des Händeschüttelns ist essenziell, um Offenheit und Selbstvertrauen zu vermitteln und die Verbindung zum Gegenüber zu stärken.
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