Der Händedruck

Händedruck im Bewerbungsgespräch

Jeder kennt das merkwürdige Gefühl, wenn einem jemand die Hand gibt und es sich dann anfühlt, als hätte man ein lebloses Etwas in der Hand. Ein kräftiger Druck bietet gleich einen schwungvollen Einstieg, deswegen sollte man auch aufpassen, dass die Hände nicht aufgrund der Nervosität feucht sind.Wissenschaftlich erwiesen ist es, dass der Händedruck ebenso zum ersten Eindruck dazugehört, wie die Stimme, das erste Lächeln und das Auftreten insgesamt.

Auch wissenschaftlich erwiesen

Fast hundert Studierende der University of Iowa sollten Personalchefs die Hände schütteln. Dabei ging es darum, wie stark der Händedruck war und wie lang er andauerte und ob die Bewerber dem Personalchef in die Augen schauten.

Die Personalchefs sollten danach bewerten, welche Bewerber bei Ihnen den besten Eindruck machten. Die Antwort viel eindeutig aus: Ein fester kraftvoller Händedruck, der ein paar Sekunden andauert, dazu ein lebhaftes Händeschütteln und der Blick in die Augen.

Ein dynamischer Händedruck vermittelt Extraversion

Ein schwungvoller und dynamischer Händedruck lässt auf eine extrovertierte Persönlichkeit schließen. Solche Menschen gelten als mitteilsam, selbstbewusst und begeisterungsfähig. Dass auch tatsächlich ein Zusammenhang zwischen diesen Eigenschaften besteht, ergaben die Studien der Universität in Iowa ebenfalls. Nach dem Auftritt bei den Personalchefs sollten die Studenten nämlich einen Persönlichkeitstest absolvieren. Dabei stellte sich tatsächlich eine Analogie zwischen extrovertierten Charakteristika und einem beschwingten Handschlag heraus.

Weiblicher und männlicher Händedruck – Gibt’s da einen Unterschied?

Wenn der kräftige Handschlag besser ankommt, könnte man sich ja die Frage stellen, ob Frauen dann nicht von Vorneherein schlechtere Karten haben. Schließlich ist davon auszugehen, dass der weibliche Handschlag durchschnittlich weniger kräftig ist als der männliche.

Die Studie ergab, dass Bewerberinnen den Bewerbern gegenüber nicht benachteiligt waren. Das lag daran, dass die Personalchefs von den weiblichen Bewerbern gar keinen so starken Händedruck erwartet haben. Die Frauen, die dennoch einen festen Händedruck hatten, wurden dafür umso positiver eingeschätzt. Frauen punkteten zudem damit, dass sie den festen Händedruck durch mehr Augenkontakt und eine offene Körpersprache ausglichen.

Alles in allem lässt sich also darauf schließen, dass die Personalchefs ein selbstbewusstes Auftreten einem zaghaften Auftreten vorziehen. Man sollte also sein Selbstbewusstsein bereits im Händedruck widerspiegeln.

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