Betriebszugehörigkeit

Loyalität zahlt sich aus

Die Betriebszugehörigkeit entspricht der vertraglichen Zeit, die du in einem Unternehmen verbracht hast. Das heißt auch der Ausfall durch Krankheit wird von dieser Zeit nicht abgezogen. Auch die Ausbildung bei einem Unternehmen wird der Betriebszugehörigkeit angerechnet. Wirst du dagegen nach einem Praktikum übernommen, zählt diese Zeit nicht zur Betriebszugehörigkeit. Ebenso verhält es sich nach Zeitarbeitsverträgen.

Warum ist die Dauer der Betriebszugehörigkeit überhaupt wichtig?

Die Betriebszugehörigkeit ist unter anderem einer der Einflussfaktoren der betrieblichen Kündigung. So kann die Entscheidung gegen einen Mitarbeiter von der Dauer der Betriebszugehörigkeit abhängig sein, wenn sich der Arbeitgeber zwischen zwei Mitarbeitern entscheiden muss. Gehört einer der beiden längere Zeit dem Unternehmen an, kann sich das für ihn positiv auswirken.

Die Länge der Betriebszugehörigkeit beeinflusst ebenfalls die Höhe der Abfindung nach einer betrieblichen Kündigung. Sie bemisst sich anhand des Multiplizierens eines halben Bruttomonatslohnes mit den Jahren der Betriebszugehörigkeit.

Auch im Bereich des Kündigungsschutz spielt die Betriebszugehörigkeit eine Rolle. Dieser wird nach 6 Monaten im Arbeitsverhältnis gültig wird. Die Kündigungsfrist wird ebenfalls anhand der Dauer der Betriebszugehörigkeit berechnet. In den ersten zwei Jahren kann die Kündigung innerhalb von vier Wochen erfolgen. Dagegen beträgt sie nach zehn Jahren vier Monate.

Fazit:

Die Länge Betriebszugehörigkeit ist im Bereich des Kündigungschutzes und der Abfindung bei Kündigung ein entscheidender Faktor und wirkt sich in der Regel positiv auf den Mitarbeiter aus.

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