Die Bewerbung im Ausland

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Auslandsbewerbung

Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln, ist für viele ein Traum, doch damit das auch gelingen kann, musst du dich erstmal im Ausland bewerben. Dafür solltest du dich im Vorfeld genau über die Besonderheiten des jeweiligen Landes informieren. Oft stehen nicht nur kulturelle und sprachliche Unterschiede im Weg, sondern auch rechtliche. So müssen sich Bewerber, die in den USA arbeiten wollen beispielsweise überlegen, ob und wie sie für diese Zeit ein Visum und eine Arbeitserlaubnis bekommen. Solche Probleme hast du bei Bewerbungen in EU-Mitgliedstaaten zum Glück nicht. Trotzdem solltest du nicht unterschätzen, dass die Kulturen sich teilweise deutlich von der deutschen unterscheiden. Besonders kompliziert wird es bei Bewerbungen in der Schweiz – dort gibt es mehrere Landessprachen und eine Arbeitserlaubnis bekommst du nicht ohne Weiteres.

Die Bewerbung in der EU

Wie in eigentlich allen Ländern sollte das Anschreiben so informativ und interessant wie möglich, gleichzeitig aber auch kurz und knapp gehalten sein. Für bestimmte landestypische Feinheiten oder um Umgangssprache zu vermeiden, ist es ratsam, einen Muttersprachler um Hilfe zu bitten. Wer sich beispielsweise in Frankreich oder Belgien bewerben möchte, sollte außerdem darauf achten, dass diese Länder ein handschriftliches Anschreiben erwarten.

Wer Auslandserfahrungen innerhalb der EU sammeln möchte, braucht dazu weder ein Visum noch eine Arbeitserlaubnis. Wie der deutsche Lebenslauf, ist auch der europäische maximal zwei Seiten lang. Er beginnt mit persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum, Herkunft und Familienstand und geht dann auf Ausbildung, Berufserfahrung, Praktika und sonstige Kenntnisse ein. Da das Schul- und Ausbildungssystem in jedem Land unterschiedlich ist, solltest du zwar die Deutsche Bezeichnung deines Berufs oder Studienabschlusses nennen, diesen dann jedoch in der Landessprache kurz erläutern. Ähnlich verhält es sich mit Noten, denn die Benotungssysteme der einzelnen Länder unterscheiden sich oft stark voneinander. Gehörst du zu den besten 10-20% der Absolventen deines Jahrgangs, so kannst du das gerne als Erklärung hinzufügen. Anderenfalls kannst du dich über das jeweilige Notensystem informieren und die eigenen Noten entsprechend umrechnen. Auf die Unterschrift unter dem Lebenslauf bestehen außer Deutschland nur noch Österreich, Griechenland und Finnland. In allen anderen Ländern wird dies nicht erwartet.
 Ähnlich ist es auch mit Bewerbungsfotos, die zwar auch in Deutschland offiziell nicht mehr gefordert werden dürfen, aber in den meisten Unternehmen dennoch viel Gewicht haben. Außer im deutschsprachigen Raum wird nur noch im Mittelmeerraum ein Foto verlangt – dabei genügt ein einfaches Passfoto.

In anderen europäischen Ländern ist es nicht nur unüblich einen ganzen Stapel von Zeugnissen mitzuschicken, sondern oft ist das sogar eher unerwünscht. Wichtiger als Zeugnisse sind Referenzen, also beispielsweise ein Empfehlungsschreiben eines ehemaligen Arbeitgebers, in dem im besten Fall nur Positives steht. Referenzen sollten natürlich in der Landessprache des zukünftigen Arbeitgebers verfasst sein. Geht es um einfache Referenzen, ist es manchmal in Ordnung, wenn du diese selbst übersetzt oder einen Muttersprachler um Hilfe bittest. Werden beglaubigte Zeugnisse gewünscht, musst du einen gerichtlich beeidigten Übersetzer beauftragen, denn nur die dürfen Urkunden übersetzen und beglaubigen. Da solche Übersetzungen aber in der Regel nicht ganz günstig sind, solltest du dich vorher genau erkundigen, ob der potentielle neue Arbeitgeber diese Dokumente auch tatsächlich sehen möchte.
 

Die Bewerbung in den USA

Die Amerikaner legen Wert darauf, dass einer Bewerbung eine persönliche Kontaktaufnahme vorausgeht. In den USA ist es nicht unüblich, einfach mal bei einem Unternehmen persönlich vorzusprechen, oder zumindest telefonisch anzufragen. Für amerikanische Personaler zählt die Persönlichkeit des Bewerbers nicht selten mehr als die formalen Qualifikationen, daher ist Selbstdarstellung sogar noch wichtiger als bei uns.
Die normale Bewerbung ist mit Anschreiben und Lebenslauf schon komplett und nur wenn das Unternehmen nach einem „complete dossier“ verlangt, sollen Zeugnisse und Referenzen mitgeschickt werden.

Der Cover Letter, wie das Anschreiben in den USA genannt wird, sollte kurz sein und den Personaler sofort fesseln. Er ist meist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten erklärst du, warum du dich bewirbst. Gut ist es, an dieser Stelle auf einen persönlichen Kontakt mit dem Personaler selber oder jemandem aus dem Unternehmen hinzuweisen. Im zweiten Abschnitt erläuterst du dann kurz aber aussagekräftig, warum genau du der Richtige für den Job bzw. das Unternehmen bist. Im letzten Abschnitt weist du auf deinen beigefügten Lebenslauf hin und falls du schon ein Visum vorweisen kannst oder es zumindest beantragt hast, dann ist das durchaus erwähnenswert. Ganz am Schluss wird, wie in Deutschland auch, darauf hingewiesen, dass man sich über eine positive Rückmeldung freuen würde. Eine Länge von einer Seite sollte nicht überschritten werden.

Der Lebenslauf wird im Englischen "Resume" genannt und unterscheidet sich zum Teil deutlich von einem deutschen Lebenslauf. Von Name und Adresse abgesehen gibt es zum Beispiel keine persönlichen Angaben. Informationen über Alter, Familienstand, Nationalität, Religion oder ähnliches, sowie ein Bewerbungsfoto sind auf Grund des strikten Antidiskriminierungsgesetzes in Amerika nicht erlaubt. Die beruflichen Qualifikationen werden ähnlich wie bei uns dargestellt, allerdings wird sehr viel mehr Wert auf die außer- und nebenberuflichen Tätigkeiten gelegt. Soziales Engagement und sportliche Erfolge können letztlich sogar entscheidend sein.

Statt der bei uns üblichen Arbeitszeugnisse sind in den USA außerdem eher Referenzen gefragt. Die Formulierung „references available on request“ wird meist akzeptiert, man muss aber natürlich auch Referenzen liefern können, wenn sie tatsächlich verlangt werden. Noten und Abschlüsse sollten erklärt und die Noten in das Amerikanische System umgewandelt werden.

In der Regel sollte ein Lebenslauf nicht länger als eine Seite sein und er wird weder mit Datum noch mit Unterschrift versehen.

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