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Blickkontakt: Ein wichtiger zwischenmenschlicher Faktor
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Kurzgesagt:
Blickkontakt ist ein zentrales Element der nonverbalen Kommunikation im Vorstellungsgespräch, da er Aufmerksamkeit und Selbstsicherheit signalisiert. Ein gesundes Maß ist dabei entscheidend: Während das Starren vermieden werden sollte, wirkt ein unsteter Blick oder das Fixieren der eigenen Hände oft unsicher oder desinteressiert. Die Wirkung der Augen wird durch eine offene Körperhaltung und eine kontrollierte Mimik unterstützt, die dem Gegenüber Wohlbefinden und Zugänglichkeit vermittelt. Durch das Beobachten der Gesprächspartner kann der Bewerber zudem seine eigene Strategie anpassen, etwa wenn die Zuhörer Anzeichen von Langeweile zeigen. Letztlich lässt sich der souveräne Einsatz von Körpersprache und Blickkontakt durch Übungen vor dem Spiegel oder Rollenspiele effektiv trainieren.
- Präsenz durch Augenkontakt: Ein sicherer Blick ist der direkteste Weg, um Selbstvertrauen und Interesse an der Position zu demonstrieren.
- Kongruenz der Signale: Mimik, Gestik und Blickkontakt müssen zusammenpassen, um eine authentische und angenehme Atmosphäre zu schaffen.
- Situative Anpassung: Die Fähigkeit, die Körpersprache des Gegenübers zu lesen, ermöglicht es, das eigene Verhalten während des Gesprächs gewinnbringend zu steuern.
In einem Bewerbungsgespräch zählen nicht nur die harten Fakten des Lebenslaufs, sondern vor allem die nonverbale Chemie zwischen den Beteiligten. Der Blickkontakt fungiert dabei als eine Art unsichtbare Brücke: Er ist das stärkste Instrument, um Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit und echtes Interesse zu vermitteln. Während Worte Informationen transportieren, schafft das Spiel der Augen Vertrauen und Präsenz. Wer lernt, seinen Blick sowie seine Mimik und Gestik bewusst und authentisch einzusetzen, kann die Atmosphäre des Gesprächs maßgeblich positiv beeinflussen und sich als souveräne Persönlichkeit präsentieren.
Blickkontakt im Bewerbungsgespräch
Wenn zwei Augenpaare sich treffen und es beiden bewusst ist, dann ist das Blickkontakt. Dieser spielt eine wichtige Rolle – nicht nur im Liebesleben, sondern auch beim Gespräch mit dem potenziellen Chef. Die Blicke, die man sich zuwirft, sollten natürlich nicht dieselben sein, aber dass man den Blickkontakt aufrecht erhält ist wichtig für die nonverbale Kommunikation. Er signalisiert Präsenz, Interesse und Aufmerksamkeit, außerdem beweist man mit der Fähigkeit, jemandem in die Augen sehen zu können, Selbstsicherheit.
Nicht hypnotisieren
Manche Bewerber beginnen vor lauter Eifer, den Augenkontakt nicht zu unterbrechen, zu starren oder den Personaler geradezu zu hypnotisieren. Das ist natürlich zu viel des Guten. Es darf gerne auch einmal geblinzelt werden. Ein offener und interessierter Gesichtsausdruck schafft eine angenehme Atmosphäre.
Unsicherheit verschafft sich Ausdruck, wenn der Bewerber auf den Tisch starrt, auf seine Hände oder wenn er den Blick unfixiert durch den Raum wandern lässt. Dies wirkt zudem unkonzentriert und uninteressiert.
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Die Körperhaltung spricht eine eigene Sprache
Durch die Körperhaltung signalisiert der Bewerber Offenheit oder Distanz. Sie sendet unbewusst gepaart mit dem Blickkontakt und der Mimik Zeichen aus, wie sicher und wohl man sich in der Situation fühlt. Verschränkte Arme machen einen unzugänglichen Eindruck. Besser sollte man die Arme im Schoss oder auf dem Tisch ruhen lassen, sich aufrecht setzen, die Schultern öffnen und die Füße ruhig halten.
Das Gesicht spiegelt die Empfindungen wieder
Das Gesicht spiegelt wider, was der Bewerber fühlt. Wer nicht möchte, dass sich die Nervosität oder ein mulmiges Gefühl in den Augen ablesen lassen, der kann lernen, seine Mimik zu lenken. Auch man selbst interpretiert ja Gestik und Mimik der anderen Menschen und kann diese Erkenntnis im Bewerbungsgespräch für sich nutzbar machen. Erstens indem man die Reaktionen der Zuhörer abliest und darauf reagiert. Wirken die Personaler gelangweilt, dann sollte man einen Zahn zulegen und versuchen, sie durch den Einsatz der Körpersprache zu fesseln. Wenn man etwas erklärt oder erzählt, dann kann man gerne seine Hände mit einsetzen. Dadurch erhält man die Aufmerksamkeit der Zuhörer.
Zum anderen kann man sich die Beobachtungen auch selbst zu nutzen machen, indem man seine eigene Gestik und Mimik daran anpasst. Man weiß wie jemand aussieht, der gelangweilt wirkt? Dann sollte man selbst lieber eine andere Pose einnehmen.
Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, dass Blickkontakt, Mimik und Gestik unterbewusst eine sehr große Wirkung haben. Auch wenn der Personalchef es im Nachhinein vielleicht nicht genau einordnen kann – eine angenehme oder unangenehme Atmosphäre unterscheiden sich oft durch die Mimik, Gestik und die Körpersprache, die der Bewerber ausgestrahlt hat. Um den Einsatz der Körpersprache zu üben, kann man sich ruhig einmal vor den Spiegel stellen und beobachten, wie man beim Sprechen aussieht oder man kann die Bewerbungssituation mit Freunden ausprobieren und sie nach ihrem Eindruck fragen. Dann noch einmal durchatmen und gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch gehen.
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Fazit
Blickkontakt ist weit mehr als nur das bloße Anschauen des Gegenübers – er ist ein strategisches Kommunikationsmittel, das über Sympathie und Kompetenzzuschreibung entscheidet. Ein souveräner Bewerber nutzt seine Augen, um eine Verbindung aufzubauen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. In Kombination mit einer offenen Körperhaltung und einer lebendigen Mimik entsteht so ein Gesamteindruck, der Professionalität und soziale Kompetenz ausstrahlt. Wer sich im Vorfeld mit seiner nonverbalen Wirkung auseinandersetzt, geht nicht nur ruhiger in das Gespräch, sondern hinterlässt einen bleibenden, positiven Eindruck, der weit über das gesprochene Wort hinausreicht.
1. Was signalisiert fehlender Blickkontakt im Gespräch?
Wer den Blickkontakt meidet, wirkt oft unsicher, unkonzentriert oder sogar uninteressiert an der Stelle und dem Gegenüber.
2. Wie vermeide ich es, mein Gegenüber zu "hypnotisieren"?
Ein natürlicher Blickkontakt beinhaltet regelmäßiges Blinzeln und kurze Pausen; man sollte den Blick halten, aber nicht starr fixieren.
3. Wie hängen Blickkontakt und Körperhaltung zusammen?
Beide kommunizieren gemeinsam: Eine aufrechte, offene Haltung verstärkt die positive Wirkung eines sicheren Blickkontakts.
4. Was kann ich tun, wenn die Personaler gelangweilt wirken?
Achte auf deren Mimik; wirkt das Gegenüber abwesend, solltest du deine Erzählweise dynamischer gestalten und Gestik gezielter einsetzen, um Aufmerksamkeit zurückzugewinnen.
5. Wie kann ich meine nonverbale Wirkung verbessern?
Praktische Übungen vor einem Spiegel oder Feedback von Freunden bei simulierten Gesprächen helfen dabei, die eigene Mimik und Gestik bewusst wahrzunehmen und zu korrigieren.
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