Gehirnjogging mit mentalem Aktivierungstraining

Inhaltsverzeichnis

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Kurzgesagt:

Das Gehirn funktioniert ähnlich wie ein Muskel: Ohne Beanspruchung verkümmert es, durch regelmäßiges Training wird es leistungsfähiger. Der Artikel stellt das Mentale Aktivierungstraining (MAT) vor, das durch einfache Übungen (wie Wortbrücken oder Suchrätsel) die Konzentration, das Reaktionsvermögen und das Wohlbefinden steigert. Schon 5 bis 10 Minuten tägliches Training genügen. Ebenso wichtig ist es, Faktoren zu meiden, die die geistige Kraft schwächen – dazu zählen neben körperlicher Inaktivität vor allem passive Berieselung durch Medien und dauerhafte geistige Unterforderung.

In einer Welt voller Termine, komplexer Daten und digitaler Reizüberflutung ist unsere Konzentrationsfähigkeit das wertvollste Kapital. Doch während wir für einen fitten Körper bereitwillig ins Fitnessstudio gehen, lassen wir unseren wichtigsten „Muskel“ oft im Stand-by-Modus: das Gehirn. Dabei ist geistige Leistungsfähigkeit kein unveränderliches Schicksal, sondern eine Frage des Trainings. Mit gezieltem Gehirnjogging lässt sich die mentale Fitness in nur wenigen Minuten pro Tag spürbar steigern. Erfahre hier, wie Mentales Aktivierungstraining (MAT) funktioniert und wie du deinen Geist auch im Alltag auf Trab hältst.

So einfach ist das Gehirnjogging

Gehirnjogging? Gehört man das ja schon mal, aber wie das genau funktionieren soll und was man davon wirklich hat, wissen die Wenigsten. Wie ein Muskel wird auch das Gehirn bei regelmäßiger Beanspruchung leistungsfähiger und lässt bei Vernachlässigung wieder nach. Im Alltag muss man sich permanent Dinge merken, egal ob man in der Uni sitzt oder arbeitet, und selbst in der Freizeit kann man sein Gehirn nicht einfach auf stand-by laufen lassen. Gesichter, Namen, Zahlen, Daten, Aufgaben, Termine, die Liste lässt sich endlos weiterführen. Und ja es gibt inzwischen für fast alles eine App, aber eben nicht für alles. Wer im Job und im Studium funktionieren will, muss sich auf sein Gehirn verlassen können. Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ist neben dem normalen Sport, Gehirnjogging sicher eine gute Möglichkeit.

Was ist MAT?

Die Abkürzung MAT steht für mentales Aktivierungstraining und führt zu:

  • besserer Gedächtnisleistung

  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

  • erhöhtem Reaktionsvermögen

  • Stressreduktion

  • Steigerung des geistigen Wohlbefindens

  • verbessertem Koordinations- und Assoziationsvermögen

Die Übungen sind so ausgelegt, dass sie von jedem sofort und ohne Vorkenntnisse oder Einarbeitungszeit durchgeführt werden können. Schon 5-10 Minuten am Tag sollen helfen die geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Übungen können in formale und inhaltliche Übungen unterteilt werden. Die formalen Übungen sind für fast alle Leute geeignet und setzen lediglich grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Sprachverständnis und Rechnen voraus. Die inhaltlichen Übungen sind da schon etwas spezifischer, und sollen nicht nur den Geist aktivieren, sondern auch gleich schon auf ein bestimmtes Thema vorbereiten. Inhaltliche Übungen werde besonders in der Schule genutzt um Kindern wichtige Inhalte möglichst nachhaltig zu vermitteln.

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Formale Übungen könnten zum Beispiel so aussehen: Im folgenden Buchstabenfeld sind eine Menge Wörter versteckt. Gehen Sie rasch, aber aufmerksam Zeile für Zeile durch. Immer wenn Sie ein sinnvolles Wort entdecken, unterstreichen Sie es. Drei dieser Wörter kommen doppelt vor.

RUTERUTDSONNEALNERGRASIGLEMONATKLERT
NODRELUGARZNLSTERNERIGALKENAPSEGULFSE
JARHEKOFPERINGKAZTENVOKULBRADMAUERKIX
HUSATWISABESMPRESSEGAFUSTELNUSETARUC
ESIJATTITELMEGUZINENERBALREGSMUTTERESP
SPROGALUMAKECHLOHNFARTALARHEPUSEKORE
ESTUNGAKOLPORENSCHRIKRAFTNOFKUMPAROLA
VERATEBGOLDNISABUECHERKARKOLAMEGITRER
STIHRZAHLZELDSUMMENFIPTELAGIEGLAKAMONZ
ENORPELTITELMUCKZERHADFARNMENSENIORLIS
SAPURELFLAUTEPESIGATERBASTOCHTAENDELEI
LEUSAWOLLEGRANGELTANTEDEBALMENGEFCUHS
TARDIZRINGZUKETASEIDEPLRAUTEHEGARETOSCH
KONNALOZATEROZECKEMIDUNAKRAFTZITEBELGAR
ROSULTATKAFFEETEKISPURENNEDUHNOMADEROD

Lösung: Sonne, Gras, Monat, Sterne, Ring, Mauer, Pressse, Titel, Mutter, Lohn, Talar, Poren, Kraft, Gold, Seite Buecher, Zahl, Summen, Titel, Farn, Senior, Flaute, Bast, Ende, Wolle, Tante, Menge, Ring, Seide, Raute, Zecke, Kraft, Kaffee, Spuren, Nomade Doppelt sind die Wörter: Ring, Kraft, Titel

Eine andere Übung wäre zum Beispiel das Bauen von Wortbrücken. Hier bei bekommt man zwei Wörter mit einer Lücke in der Mitte, in die muss ein Wort gefüllt werden, das sowohl an das Ende des einen, als auch an den Anfang des anderen Wortes passt. Beispiele:

Immun – Anfall Arznei – Stand Schutz – Drüse

Lösungen: Schwäche, Mittel, Schild

Was wirkt sich negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit aus?

Wie oben bereits erwähnt, ist das Gehirn wie ein Muskel, und genau wie ein Muskel verliert es bei Vernachlässigung an Leistungsfähigkeit. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Leistungsfähigkeit gerade bei längerer Krankheit oder einem richtigen Faulenzerurlaub nachlässt. Hier kommt außerdem erschwerend hinzu, dass man sich auch körperlich kaum anstrengt, was noch zusätzlich zu einem Leistungsabfall führt. Den gleichen Effekt hat es auch, wenn man sich von Fernsehen oder Radio stundenlang berieseln lässt, oder seine Zeit sinnlos am Computer vertrödelt.

Aber auch wer geistig anspruchslose Arbeit verrichten muss, kann damit sein Gehirn schwächen. Selbst wenn man unter Druck arbeiten muss und sich dadurch eher überfordert fühlt, wiegt die geistige Unterforderung schwerer. Wer sein Leistungsniveau also halten oder sogar verbessern möchte, sollte darauf achten Körper und Geist immer auf Trapp zu halten.

Fazit

Gehirnjogging ist weit mehr als nur ein netter Zeitvertreib mit Rätseln – es ist eine notwendige Wartung für unsere mentale Schaltzentrale. Wer MAT fest in seinen Tag integriert, investiert direkt in seine Belastbarkeit und geistige Gesundheit. Die gute Nachricht dabei ist: Es kostet weder viel Zeit noch Geld. Es braucht lediglich die bewusste Entscheidung, den Fernseher öfter mal auszuschalten und stattdessen die grauen Zellen mit kleinen Knobeleien herauszufordern. Dein Gehirn wird es dir mit Schnelligkeit und Klarheit danken, wenn es im nächsten Meeting oder in der nächsten Prüfung darauf ankommt.

Formale Übungen trainieren Basisfähigkeiten wie Wahrnehmung und Logik (z. B. Buchstabensalat). Inhaltliche Übungen verknüpfen das Training direkt mit konkretem Lernstoff, um Wissen nachhaltiger zu verankern.

Ja, denn ein leistungsfähigeres Gehirn kann komplexe Aufgaben strukturierter abarbeiten. Das Gefühl von Souveränität mindert das Stressempfinden im Alltag und Studium.

Keineswegs. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie lediglich grundlegende Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen voraussetzen und für jeden sofort durchführbar sind.

Weil Körper und Geist eng zusammenarbeiten. Wenn die körperliche Bewegung fehlt und gleichzeitig keine neuen geistigen Reize gesetzt werden, schaltet das Gehirn in einen Abbaumodus.

Nicht unbedingt. Routineaufgaben fordern das Gehirn oft nicht genug. Echtes Gehirnjogging setzt auf ungewohnte Reize (wie das „Um-die-Ecke-Denken“), die neue neuronale Verbindungen schaffen.

Bild von jobmensa Redaktion

jobmensa Redaktion

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