Bei der Prüfung durchgefallen? Kopf hoch! So gehst du damit um

25.03.2019

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Author: Laura
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Studierende schaut traurig aus dem Fenster

Du hast nächtelang mit blutunterlaufenen Augen am Schreibtisch gesessen, dir ein striktes Party-Verbot erteilt und sogar vorbildlich Karteikarten geschrieben. Also eigentlich alles richtig gemacht. Und es ist doch passiert – du bist in der Prüfung durchgefallen. Autsch. Was dann kommt, verläuft in der Regel in drei Phasen ab: paralysierte Schockstarre, Wut und schließlich – Panik! Ist jetzt das ganze Studium in Gefahr? Keine Sorge, eine verhauene Prüfung bedeutet weder das Ende der Welt, noch deines Studiums. Wir verraten dir, was jetzt zu tun ist, warum du nicht verzweifeln solltest und wie es beim nächsten Mal besser klappt. Also, Kopf hoch!

Erster Schritt: Prüfungsordnung checken!

Erst einmal gilt es in Erfahrung zu bringen, was die nicht bestandene Prüfung für dein Studium konkret bedeutet. Falls du dir die Prüfungsordnung noch nicht zu Gemüte geführt hast, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Mancherorts darfst du eine Klausur beliebig oft wiederholen. Dann ist Durchfallen zwar ärgerlich, bleibt aber ohne schwerwiegende Konsequenzen für das Studium. Häufig ist allerdings beim berüchtigten dritten Versuch Schluss. In diesem Fall: nimm den zweiten Versuch so ernst, als ob es der letzte wäre. Denn den Stress einer echten Last-Chance-Klausur, bei der dein ganzes Studium auf dem Spiel steht, braucht wirklich niemand.

Auch die Regelungen zu nicht bestandenen Hausarbeiten sind unterschiedlich: mal genügt eine Überarbeitung, oder ein neues Thema wird vereinbart. Schlimmstenfalls muss die Veranstaltung im nächsten Semester erneut belegt werden.

Neuer Versuch, neues Glück – Prüfung wiederholen!

Informiere dich zeitnah über den Wiederholungstermin. Dann weißt du, wie viel Zeit dir für die Vorbereitung bleibt. Eine kurze Verschnaufpause, um den Schock zu verkraften ist zwar drin, allzu lange solltest du dir mit dem Lernen jedoch keine Zeit lassen. Je länger du wartest, desto mehr gerätst du am Ende unter Zeitdruck. Gerade den kann man bei einer Prüfungswiederholung nicht gebrauchen. Sollte die Wiederholung im aktuellen Semester nicht möglich sein, prüfe, ob du die dazugehörige  Veranstaltung im nächsten Semester noch einmal belegen, oder nur die zugehörige Prüfung wiederholen musst. Auch wenn eine erneute Belegung keine Pflicht ist – schaden kann es nicht, wenn du dir den Stoff noch einmal anhörst.

Kenne deinen Feind - nur so wirst du besser

Vielleicht hattest du einfach einen schlechten Tag und bist deshalb in der Klausur durchgefallen. Möglich ist aber auch, dass du nicht gut genug vorbereitet warst. Dann ist es nicht hilfreich, den Prüfungsstoff auf dieselbe Art erneut durchzukauen. Du solltest in Ruhe überlegen, woran es gelegen hat. Hast du rechtzeitig angefangen mit dem Lernen? Stand dir deine Prüfungsangst im Weg? Oder hast du die richtige Lernmethode für dich noch nicht gefunden? Du musst deinen Feind kennen, um ihn zu besiegen!

Panik vermeiden

Eins steht fest: Panik hilft keinem weiter. Durch eine Prüfung zu fallen, ist im Studium ganz normal. Fast jede*r Student*in macht früher oder später einmal diese Erfahrung. Wer eine Klausur im ersten Anlauf verhaut, ist weder dumm, noch Fehl am Platz in der Uni. Wenn dir ein Thema nicht liegt, ist das noch kein Grund, das ganze Studium in Frage zu stellen. Mit der richtigen Vorbereitung und einem kühlen Kopf, kannst du das Prüfungsmonster bezwingen – Augen zu und durch!

Worst Case: Was passiert, wenn du endgültig durchgefallen bist?

Solltest du alle Fehlversuche aufgebraucht haben, wirst du in der Regel exmatrikuliert. Dein Fach darfst du dann nicht weiter studieren – zumindest nicht an deiner Uni. Aber es gibt Schlupflöcher: ist die nicht bestandene Veranstaltung an einer anderen Hochschule nicht Bestandteil des Lehrplans, kannst du dorthin wechseln.

Das Jobmensa-Fazit: Bei einer verpatzten Prüfung heißt es vor allem Ruhe bewahren und die Energie in die richtige Vorbereitung für den Wiederholungstermin stecken! Hast du es dann im zweiten Anlauf geschafft, kannst du dich entspannt bei Jobmensa nach einem Nebenjob umschauen.