Work and Travel: Finde den Job der zu dir passt!

Inhaltsverzeichnis

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Kurzgesagt:

Der Artikel gibt einen umfassenden Überblick über verschiedene Formen von Arbeitsaufenthalten im Ausland, die besonders bei Studenten beliebt sind. Zu den Klassikern zählt „Work and Travel“, bei dem Gelegenheitsjobs in Ländern wie Australien oder Kanada die Reisekasse füllen, wofür meist ein spezielles Working-Holiday-Visum erforderlich ist. Alternativ bieten Auslandspraktika tiefere Einblicke in spezifische Branchen, während Farm- und Ranchstays sowie Summerjobs (z. B. in US-Summer-Camps) naturnahe oder pädagogische Erfahrungen ermöglichen. Für Freiwillige steht beim „Volunteering“ das soziale Engagement im Vordergrund, oft kombiniert mit Sprachkursen und ohne primäre Gewinnabsicht. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Planung der Visumsanträge und die realistische Einschätzung der Entlohnung, die von Bezahlung bis hin zu reiner Kost und Logis reichen kann.

Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums bietet weit mehr als nur eine Flucht aus dem Uni-Alltag; er ist eine wertvolle Investition in die eigene Persönlichkeit und den Lebenslauf. Unter dem Begriff „Working Holidays“ bündeln sich vielfältige Möglichkeiten, das Reisen mit praktischer Arbeitserfahrung zu verknüpfen – sei es zur Finanzierung des Trips oder zum reinen sozialen Engagement. Ob man Schafe in Australien hütet, ein schickes Hotel in Spanien unterstützt oder sich in sozialen Projekten in Afrika engagiert: Die Kombination aus Arbeit und kulturellem Austausch fördert Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen gleichermaßen. Wer die formalen Hürden wie Visabestimmungen rechtzeitig meistert, dem steht die ganze Welt als Lern- und Arbeitsraum offen.

Working Holidays: Studentenjobs im Ausland

Wer – nicht nur im Ausland – studiert, der finanziert sich seinen Lebensunterhalt in der Regel mit Studentenjobs. Das Angebot bzw. die Voraussetzungen für das Jobben sind dabei natürlich von Kontinent zu Kontinent und von Land zu Land sehr unterschiedlich. Noch einmal anders sieht es aus, wenn es um so genannte „Working Holidays“ im Sinne von Auslandsaufenthalten wie z.B. Work und Travel, Hotelarbeit, Auslandspraktika oder auch Volunteering (Freiwilligenarbeit) geht. Welche Möglichkeiten für Working Holidays du während deines Studiums (bzw. davor oder danach) hast, und was du dabei beachten musst, erfährst du auf dieser Seite.

Work and Travel und Hotelarbeit

Work und Travel ist – wie der Name schon andeutet – die Kombination aus (bezahltem) Jobben und Reisen. Heißt also: du gehst für einen längeren Zeitraum in ein Land deiner Wahl, reist von Ort zu Ort, und verdienst dir mit wechselnden Gelegenheitsjobs deinen Lebensunterhalt. Die „klassischen“ Länder für Work und Travel sind Australien, Neuseeland und Kanada. Hier gibt es jeweils ein spezielles Visum (Working-Holiday-Visum), mit dem du bis zu ein Jahr lang im Land bleiben und in dieser Zeit Jobs annehmen darfst (das Working-Holiday-Visum gibt es mit zum Teil abweichenden Aufenthaltsbedingungen auch für Japan, Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea). Auch die USA sind in Sachen Working Holidays im Allgemeinen und ganz speziell für Work und Travel sehr beliebt (hier gibt es entsprechend das J1-Visum). Innerhalb von Europa brauchst du kein spezielles Visum, musst aber gucken, wo es bezahlte Jobs für Studenten aus Deutschland gibt (England, Spanien, Frankreich und Italien sind sehr beliebt bei „Working Holiday Makern“). Work und Travel ist auch in Südamerika möglich (z.B. in Chile oder Argentinien), in Afrika eher nicht (dort kannst du in einigen Ländern ein Praktikum machen, anstelle dessen gibt es sehr viele Möglichkeiten für Volunteering/Freiwilligenarbeit).

Vor allem in den touristisch geprägten Destinationen findet man besonders Jobs im Gastronomie-/Hotelbereich. Dementsprechend beschränken sich auch viele der Work and Travel-Angebote verschiedener Organisationen/Veranstalter auf Jobs in diesem Bereich.

Auslandspraktikum

Eine Variante der Working Holidays ist auch das Auslandspraktikum, das du in vielen verschiedenen Ländern und dann jeweils in vielen verschiedenen Branchen absolvieren kannst. Auf diese Weise sammelst du in deinen Ferien im Ausland Arbeitserfahrung und verbesserst gleichzeitig deine Sprachkenntnisse (viele Praktika-Programme sind mit einem Sprachkurs kombiniert). Ob das Praktikum bezahlt wird oder nicht, ist vom jeweiligen Land, den Visabestimmungen, und natürlich am Ende auch vom Arbeitgeber abhängig. Jedoch ist es auch so, dass Praktikanten im Ausland nicht den Arbeitsstatus genießen wie in Deutschland, woraus sich auch die Tatsache ergibt, dass längst nicht jedes Auslandspraktikum auch bezahlt wird.

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Farm- und Rancharbeit und Working Holidays mit Pferden

Eine relativ neue und besonders spannende Form der Working Holidays ist das Arbeiten auf einer Farm oder Ranch. Entsprechende Programme werden häufig auch als Farmstay oder Ranchstay bezeichnet. Im Prinzip geht es darum, bei den täglich anfallenden Arbeiten auf dem Hof zu helfen. In der Freizeit hast du dann Zeit, die Natur zu genießen und/oder Ausflüge in die umliegenden Städte zu machen. Aufenthalte auf Farmen und Ranches verschiedenster Art werden vor allem in den USA, in Kanada, Neuseeland und Australien angeboten, beliebt sind aber z.B. auch Argentinien, Chile, Südafrika, Irland und Norwegen. Ob du für die Arbeit Geld oder als Gegenleistung für deine Arbeit lediglich Unterkunft und Verpflegung erhältst, ist vom jeweiligen Land (Visabestimmungen) und/oder dem Programm abhängig, das du buchst. Wie bei den Praktika und bei Freiwilligenarbeit ist bei den meisten Programmen ein Sprachkurs inklusive.

Ein Tipp für alle Pferdefreunde: Es besteht die Möglichkeit, einen Aufenthalt auf reinen Pferdehöfen (Pferdefarm / Pferderanch) zu absolvieren. In diesem Fall spricht man dann häufig auch von „Working Holidays mit Pferden“.

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Summerjobs

Summerjobs sind im Prinzip nichts anderes als Ferienjobs im Ausland. Besonders beliebt sind solche Jobs bei Studenten, die gern den Sommer in den USA verbringen und dort nebenbei etwas Geld verdienen möchten. Summerjobs kannst du aber natürlich auch in vielen europäischen Ländern machen, hier meistens im Gastronomie- und Hotelgewerbe. Vor allem auf die USA haben sich einige Reiseveranstalter spezialisiert, die in diesem Rahmen auch sogenannte „Summer Camps“ anbieten, bei denen du vor allem in der Jugendbetreuung bei Jugendfreizeiten eingesetzt wirst.

Freiwilligenarbeit /Volunteering

Wenn es dir bei deinen Working Holidays nicht primär um das Geld verdienen, sondern um einen spannenden Auslandsaufenthalt und eine neue Erfahrung vor allem mit sozialem Engagement geht, dann ist Freiwilligenarbeit die beste Wahl. Hier kannst du dich in vielen Ländern der Welt in interessanten Projekten unterschiedlichster Bereiche für einen guten Zweck engagieren. Nicht nur die Zahl der Länder und Tätigkeitsbereiche ist groß, auch die mögliche Zeitspanne: zwischen 2 Wochen und einem Jahr oder mehr ist alles möglich. Am Ende hast du in jedem Fall Auslands- plus Arbeitserfahrung gesammelt, deine Sprachkenntnisse verbessert (Sprachkurse sind meistens Programmbestandteil), eine besondere Erfahrung gemacht und außerdem etwas Gutes getan.

Der Auslandszeit-Test: Teste dich!

Du kannst dich nicht entscheiden, weil alle oder viele der Working Holiday-Möglichkeiten so spannend klingen? Dann mach den Auslandszeit-Test und finde heraus, was am besten zu dir passt! Denn die hier vorgestellten Auslandsaufenthalte sind nur eine Auswahl der Auslandszeiten, zwischen denen du auswählen kannst.

Fazit

Working Holidays sind die ideale Chance, den eigenen Horizont zu erweitern und gleichzeitig wertvolle Referenzen für die spätere Karriere zu sammeln. Der Erfolg eines solchen Abenteuers steht und fällt jedoch mit der individuellen Zielsetzung: Wer Geld verdienen will, sollte touristische Zentren oder Erntehelfer-Jobs in Ländern mit starken Währungen wählen; wer sich beruflich orientieren will, profitiert eher von einem Auslandspraktikum. Trotz des organisatorischen Aufwands bei der Visumsbeschaffung und der Finanzierung bleibt die Erfahrung, in einer fremden Kultur gelebt und gearbeitet zu haben, eine unbezahlbare Bereicherung. Wer mutig genug ist, den gewohnten Campus zu verlassen, kehrt meist mit gestärktem Selbstbewusstsein und einer globalen Perspektive zurück.

Work and Travel ist eine langfristige Kombination aus Reisen und wechselnden Jobs (bis zu einem Jahr), während Summerjobs klassische, zeitlich begrenzte Ferienjobs (oft in den USA oder Europa) sind.

Innerhalb der EU herrscht Freizügigkeit; für beliebte Fernziele wie die USA (J1-Visum), Australien oder Neuseeland ist jedoch zwingend ein spezielles Arbeitsvisum vorab zu beantragen.

Nein, die Vergütung hängt stark vom Gastland, der Branche und den jeweiligen Visabestimmungen ab; oft werden Praktika im Ausland eher als Lernerfahrung denn als Erwerbsquelle angesehen.

Hierbei hilft man gegen Unterkunft und Verpflegung (und teils Taschengeld) bei der täglichen Arbeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb oder Pferdehof.

Volunteering ist sehr flexibel gestaltet; die Dauer kann von zwei Wochen für Kurzprojekte bis zu über einem Jahr für langfristiges Engagement variieren.

Bild von jobmensa Redaktion

jobmensa Redaktion

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