Bei der Prüfung durchgefallen? Kopf hoch! So gehst du damit um
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- Study
- Autor:in
- jobmensa Redaktion
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Kurzgesagt
Eine nicht bestandene Prüfung ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Der Artikel beschreibt einen klaren Fahrplan für Betroffene: Zuerst muss die individuelle Prüfungsordnung konsultiert werden, um die Anzahl der Versuche und Fristen zu klären. Anschließend gilt es, die Ursachenforschung zu betreiben – lag es an der Lernmethode, an Prüfungsangst oder schlicht an einem schlechten Tag? Der Text rät dazu, den Zweitversuch mit maximaler Ernsthaftigkeit anzugehen und gegebenenfalls Veranstaltungen erneut zu besuchen oder Lerngruppen zu bilden. Auch für den Extremfall des endgültigen Nichtbestehens werden Perspektiven wie der Hochschulwechsel aufgezeigt.
- Prüfungsordnung als Kompass: Die rechtlichen Rahmenbedingungen (Anzahl der Versuche, Wiederholungsfristen) variieren stark und müssen als erstes geprüft werden.
- Ehrliche Ursachenanalyse: Um den Fehler nicht zu wiederholen, muss die Lernstrategie hinterfragt und der „Feind“ (Stoff oder Angst) genau identifiziert werden.
- Besonnenheit statt Panik: Ein Fehlversuch definiert nicht die Eignung für das gesamte Studium; Ruhe und eine zeitnahe neue Vorbereitung sind der Schlüssel zum Erfolg.
Du hast nächtelang mit blutunterlaufenen Augen am Schreibtisch gesessen, dir ein striktes Party-Verbot erteilt und sogar vorbildlich Karteikarten geschrieben. Also eigentlich alles richtig gemacht. Und doch ist es passiert – du bist in der Prüfung durchgefallen. Autsch! Was dann kommt, verläuft in der Regel in drei Phasen ab: paralysierte Schockstarre, Wut und schließlich – Panik! Ist jetzt das ganze Studium in Gefahr? Keine Sorge, eine verhauene Prüfung bedeutet weder das Ende der Welt, noch das Ende deines Studiums. Wir verraten dir, was jetzt zu tun ist, warum du nicht verzweifeln solltest und wie es beim nächsten Mal besser klappt. Also, Kopf hoch!
Erster Schritt: Prüfungsordnung checken!
Erst einmal gilt es in Erfahrung zu bringen, was die nicht bestandene Prüfung für dein Studium konkret bedeutet. Falls du dir die Prüfungsordnung noch nicht zu Gemüte geführt hast, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Mancherorts darfst du eine Klausur beliebig oft wiederholen. Dann ist Durchfallen zwar ärgerlich, bleibt aber ohne schwerwiegende Konsequenzen für das Studium. Häufig ist allerdings beim berüchtigten dritten Versuch Schluss. In diesem Fall: nimm den zweiten Versuch so ernst, als ob es der letzte wäre. Denn den Stress einer echten Last-Chance-Klausur, bei der dein ganzes Studium auf dem Spiel steht, braucht wirklich niemand.
Auch die Regelungen zu nicht bestandenen Hausarbeiten sind unterschiedlich: mal genügt eine Überarbeitung, oder ein neues Thema wird vereinbart. Schlimmstenfalls muss die Veranstaltung im kommenden Semester erneut belegt werden.
Neuer Versuch, neues Glück – Prüfung wiederholen!
Informiere dich zeitnah über den Wiederholungstermin. Dann weißt du, wie viel Zeit dir für die Vorbereitung bleibt. Eine kurze Verschnaufpause, um den Schock zu verkraften ist zwar drin, allzu lange solltest du dir mit dem Lernen jedoch keine Zeit lassen. Je länger du wartest, desto mehr gerätst du am Ende unter Zeitdruck. Gerade den kann man bei einer Prüfungswiederholung nicht gebrauchen. Sollte die Wiederholung im aktuellen Semester nicht möglich sein, prüfe, ob du die dazugehörige Veranstaltung im kommenden Semester noch einmal belegen, oder nur die zugehörige Prüfung wiederholen musst. Auch wenn eine erneute Belegung keine Pflicht ist – schaden kann es nicht, wenn du dir den Stoff noch einmal anhörst.
Kenne deinen Feind – nur so wirst du besser
Vielleicht hattest du einfach einen schlechten Tag und bist deshalb in der Klausur durchgefallen. Möglich ist aber auch, dass du nicht gut genug vorbereitet warst. Dann ist es nicht hilfreich, den Prüfungsstoff auf dieselbe Art erneut durchzukauen. Du solltest in Ruhe überlegen: WORAN HAT ET JELEGEN? Hast du rechtzeitig angefangen mit dem Lernen? Stand dir deine Prüfungsangst im Weg? Oder hast du die richtige Lernmethode für dich noch nicht gefunden? Du musst deinen Feind kennen, um ihn zu besiegen!
Panik vermeiden
Eins steht fest: Panik hilft keinem weiter. Durch eine Prüfung zu fallen, ist im Studium ganz normal. Fast jede*r Student*in macht früher oder später einmal diese Erfahrung. Wer eine Klausur im ersten Anlauf verhaut, ist weder dumm, noch Fehl am Platz in der Uni. Wenn dir ein Thema nicht liegt, ist das noch kein Grund, das ganze Studium in Frage zu stellen. Mit der richtigen Vorbereitung und einem kühlen Kopf, kannst du das Prüfungsmonster bezwingen – Augen zu und durch!
Worst Case: Was passiert, wenn du endgültig durchgefallen bist?
Solltest du alle Fehlversuche aufgebraucht haben, wirst du in der Regel exmatrikuliert. Dein Fach darfst du dann nicht weiter studieren – zumindest nicht an deiner Uni. Aber es gibt Schlupflöcher: ist die nicht bestandene Veranstaltung an einer anderen Hochschule nicht Bestandteil des Lehrplans, kannst du dorthin wechseln. Bespreche dich aber im besten Falle mit dem Prüfungsamt, mit Sicherheit kann man zusammen eine Lösung finden.
Unser Fazit: Bei einer verpatzten Prüfung heißt es vor allem Ruhe bewahren und die Energie in die richtige Vorbereitung für den Wiederholungstermin stecken! Vielleicht hilft dir in diesem Fall ja auch eine Lerngruppe, so dass du dich dem Prüfungsmonster nicht alleine stellen musst.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine verhauene Klausur ist eine wertvolle, wenn auch schmerzhafte Lektion im Zeit- und Selbstmanagement. Wer den Kopf nicht in den Sand steckt, sondern die Ursachen objektiv analysiert und die rechtlichen Fristen im Auge behält, wird den nächsten Anlauf meistern. Das Studium ist ein Marathon, kein Sprint – und ein Stolperer bedeutet nicht, dass man das Ziel nicht erreicht. Nutze die Erfahrung, um deine Lernmethoden zu schärfen, such dir Mitstreiter in Lerngruppen und geh mit erhobenem Haupt in die nächste Runde. Du bist nicht der Erste, der den Umweg über den Zweitversuch nimmt, um am Ende erfolgreich abzuschließen!
Häufige Fragen
Darf ich jede Prüfung dreimal wiederholen?
Das ist von Uni zu Uni und von Fach zu Fach unterschiedlich. In manchen Ordnungen gibt es unbegrenzte Versuche, in anderen ist nach zwei Fehlversuchen Schluss. Schau unbedingt in deine spezifische Prüfungsordnung!
Muss ich die Vorlesung noch einmal besuchen, wenn ich durchgefallen bin?
Meistens ist das keine Pflicht, aber der Artikel empfiehlt es ausdrücklich. Den Stoff ein zweites Mal zu hören, hilft dabei, Lücken zu schließen und neue Schwerpunkte des Dozenten mitzubekommen.
Was kann ich tun, wenn meine Prüfungsangst schuld am Durchfallen war?
Identifiziere dieses Problem frühzeitig. Viele Universitäten bieten psychologische Beratungsstellen oder Kurse zur Stressbewältigung an, die gezielt Techniken gegen Blackouts vermitteln.
Kann ich die Prüfung an einer anderen Uni machen, wenn ich bei mir Angst habe?
Ein Wechsel während eines laufenden Prüfungsverfahrens ist kompliziert. Solltest du jedoch endgültig durchgefallen sein, kann ein Wechsel an eine Uni, die dieses spezifische Modul nicht im Plan hat, ein „Schlupfloch“ sein.
Sollte ich sofort wieder anfangen zu lernen?
Gönn dir eine kurze Verschnaufpause für die Psyche, aber schiebe es nicht auf die lange Bank. Je frischer der Stoff noch im Kopf ist, desto leichter fällt der Wiedereinstieg für den Zweitversuch.


