Teamfähigkeit: Wie man ein guter Teamplayer wird

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Kurzgesagt:

Teamfähigkeit beschreibt ein Bündel an sozialen Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Kritikfähigkeit und Empathie, die in Zeiten flacher Hierarchien für fast jede berufliche Position unerlässlich sind. Da kein Individuum alle Facetten der Teamarbeit perfekt verkörpert, liegt der Erfolg einer Gruppe meist in der Diversität ihrer Mitglieder. Unterschiedliche Rollen – vom richtungsweisenden Führer über den kreativen Künstler bis hin zum akribischen Prüfer – ergänzen sich gegenseitig und gleichen individuelle Schwächen aus. Ein funktionierendes Team nutzt diese unterschiedlichen Charakterzüge, um Aufgaben effizienter zu bewältigen als eine Einzelperson. Letztlich ist Teamfähigkeit die Kunst, die eigenen Stärken diszipliniert in ein gemeinsames Gefüge einzubringen.

In der modernen Arbeitswelt haben flache Hierarchien und projektbezogene Strukturen den klassischen Einzelkämpfer längst abgelöst. Teamfähigkeit ist daher nicht mehr nur eine nette Floskel im Anschreiben, sondern eine essenzielle Kernkompetenz, die über den Erfolg komplexer Projekte entscheidet. Doch hinter diesem schlagwortartigen Begriff verbirgt sich ein breites Spektrum an sozialen Kompetenzen, das weit über das bloße „Miteinander-Auskommen“ hinausgeht. Erst das Zusammenspiel unterschiedlicher Charaktere und Rollen macht eine Gruppe zu einem schlagkräftigen Team, das gemeinsam Ziele erreicht, die für Einzelpersonen unerreichbar wären.

Wann ist man teamfähig?

Teamfähigkeit hat schon lange den Weg aus dem Mannschaftssport in der Freizeit, in den Berufsalltag geschafft. Fast jedes Anforderungsprofil für eine ausgeschriebene Stelle enthält das Wort Teamfähigkeit und in kaum einem wird die eigene Teamfähigkeit nicht ausdrücklich betont. In immer mehr Unternehmen und Branchen werden alte Hierarchiestrukturen aufgebrochen und durch flachere Hierarchien ersetzt. Teams erarbeiten jetzt gemeinsam, was zuvor von oben an Einzelpersonen delegiert wurde. Ob es sich um dauerhaft bestehende oder projektbezogene Teams handelt, dass hängt von der Art des Unternehmens ab, aber so oder so führt an der Teamfähigkeit kein Weg vorbei.

Teamfähig ist wieder einer dieser Begriffe, der einem ständig begegnet, aber über den man meist gar nicht weiter nachdenkt. Klar ist man teamfähig, ist doch jeder! Gruppenarbeiten verfolgen einen ja schließlich schon seit der Grundschule und man wäre ja schon sehr blöd, wenn man es immer noch nicht verstanden hätte…

…aber was heißt eigentlich „Teamfähig?“

Der Begriff teamfähig ist eigentlich eher ein Oberbegriff, unter dem viele verschiedene Eigenschaften und Kompetenzen zusammengefasst werden. Um erfolgreich in einem Team zu arbeiten, müssen die Mitglieder unter anderem , kooperativ, , empathisch, tolerant, engagiert, kompromissbereit, anpassungsfähig, rücksichtsvoll und diszipliniert sein.
Die Liste ist doch recht lang, und plötzlich ist man sich gar nicht mehr so sicher, ob man all diese Eigenschaften auch tatsächlich im erforderlichen Maße besitzt. Fast jeder hat diese Eigenschaften, doch sind sie bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt. Einer ist vielleicht sehr engagiert und diszipliniert, aber dafür nicht so empathisch und tolerant, während ein anderer sehr kommunikativ und rücksichtsvoll ist, dabei aber vielleicht manchmal das Ziel aus den Augen verliert. Darum sind Teams besonders erfolgreich, wenn sie aus eher unterschiedlichen Charakteren bestehen, die unterschiedliche Teamrollen einnehmen können.

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Welche Teamrollen gibt es?

Zwar ist es nicht möglich eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen, wie viele Mitglieder ein Team haben muss um erfolgreich zu sein und welche Charaktere unbedingt vertreten sein müssen, aber es gibt dennoch ein paar Rollen, die sich häufig herauskristallisieren:
  • Führer: er sagt wo es lang geht und gibt dem Team die nötige Orientierung, ist dabei aber leider manchmal etwas fordernd und ungeduldig.
  • Macher: er setzt tatkräftig um, was zuvor geplant wurde, verliert dabei aber bisweilen das Gesamtziel aus den Augen.
  • Unterhalter: er ist für die gute Stimmung im Team zuständig und sorgt dafür, dass alle Spaß bei der Arbeit haben, da er aber selbst nicht immer sehr sorgfältig arbeitet, kostet er das Team möglicherweise wertvolle Zeit.
  • Prüfer: er ist der Gegenpart des Unterhalters, da er zwar oft den Spaß, nie aber das Ziel aus den Augen verliert und stets auf gute Ergebnisse pocht.
  • Helfer: er ist hilfsbereit und unterstützt unermüdlich die anderen Teammitglieder, schießt jedoch hin und wieder übers Ziel hinaus und reißt zu viel an sich.
  • Berater: er analysiert stets die aktuelle Situation und erkennt Probleme sofort, bleibt aber auch oft dann noch in der Beraterrolle, wenn er sich besser an der Umsetzung beteiligen würde.
  • Organisator: er sorgt für reibungslose Arbeitsabläufe, ist aber nicht immer flexibel genug, um auf Veränderungen einzugehen.
  • Künstler: er sorgt für die kreativen Impulse, verliert aber hin und wieder den Bezug zur Realität.

Fazit

Teamfähigkeit ist weit mehr als nur ein Lippenbekenntnis – sie ist das soziale Betriebssystem moderner Unternehmen. Wer versteht, dass ein Team nicht aus lauter identischen „Super-Mitarbeitern“ bestehen muss, sondern von der Reibung und Ergänzung unterschiedlicher Rollen lebt, kann seine eigenen Stärken viel gezielter einbringen. Ob man nun als „Organisator“ den Überblick behält oder als „Unterhalter“ das Klima rettet: Wichtig ist die Erkenntnis, dass das gemeinsame Ziel nur durch gegenseitigen Respekt und Disziplin erreicht wird. Wer seine Rolle kennt und die der anderen schätzt, macht den ersten Schritt zu einer erfolgreichen Karriere.

Es ist ein Oberbegriff für soziale Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit, Empathie und Disziplin innerhalb einer Gruppe.

Weil Teams durch gemeinsames Erarbeiten von Lösungen oft innovativer und flexibler agieren können als in starren Strukturen, in denen Aufgaben nur von oben delegiert werden.

Nein, jeder Mensch hat unterschiedliche Schwerpunkte; entscheidend ist, dass das Team als Ganzes alle notwendigen Eigenschaften durch verschiedene Charaktere abdeckt.

Es gibt keine wichtigste Rolle. Ein Team braucht den „Macher“ für die Umsetzung genauso wie den „Organisator“ für die Abläufe oder den „Prüfer“ für die Qualitätssicherung.

Ja, wenn beispielsweise nur „Führer“ oder nur „Künstler“ zusammenarbeiten, fehlen oft die Bodenhaftung oder die tatkräftige Umsetzung, was die Effizienz mindert.

Bild von jobmensa Redaktion

jobmensa Redaktion

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