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Besprechung vorbereiten: So werden Termine mit dem Dozenten ein Erfolg
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jobmensa Redaktion
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Inhaltsverzeichnis
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Kurzgesagt:
Der Artikel beleuchtet die strategische Bedeutung der Dozentensprechstunde und gibt praktische Tipps für einen erfolgreichen Ablauf. Da die Zeit der Akademiker meist streng limitiert ist, bildet eine akribische Vorbereitung das Fundament: Studierende sollten mit einer klaren Agenda („Das Muss“) und griffbereiten Unterlagen erscheinen. Ein strukturierter Ablauf – vom korrekten Eintritt über das aktive Nachfragen bei Unklarheiten bis hin zur Vereinbarung eines verbindlichen Fahrplans – signalisiert Professionalität und Ambition. Der Text betont, dass weniger Sympathiepunkte, sondern vielmehr handfeste fachliche Absprachen das Ziel des Gesprächs sein sollten.
- Vorbereitung als Schutzschild: Wer unvorbereitet erscheint, riskiert nicht nur Desinteresse des Dozenten, sondern im schlimmsten Fall einen vorzeitigen Abbruch des Gesprächs.
- Strukturierte Agenda: Klare Gesprächsziele und ein vorbereiteter Fragenkatalog helfen, die knappe Zeit effizient zu nutzen und einen kompetenten Eindruck zu hinterlassen.
- Verbindlichkeit erzielen: Das wichtigste Ergebnis einer Sprechstunde sind klare Vereinbarungen über Termine, Inhalte und die nächsten Schritte der Zusammenarbeit.
Für manche der pure Horror, für andere ein souveräner Klacks: Gemeint sind Sprechstunden bei Dozent*innen oder Professor*innen. Doch egal, welche Einstellung man persönlich zum Besuch der akademischen „Vorgesetzten“ hat – am Ende zählt vor allem der Effekt. Daher die Frage: Wie hole ich aus solchen Gesprächen mit Dozent*innen und Professor*innen am meisten für mich raus? Hier ein paar Antworten…
Gefühlt zumindest sind sie in der Regel in Eile, kurz angebunden oder einfach nur genervt von den Studierenden. Trotzdem ist es akademische Pflicht von Dozent*innen und Professor*innen, sich in Form von Sprechstunden an der Uni um die kleinen und größeren Probleme der Hochschülerinnen und Hochschüler zu kümmern. Hausarbeit besprechen, Prüfungsvorbereitung, Thema für die Abschlussarbeit: solche Sachen eben.
Gute Vorbereitung ist Pflicht
Die Zeit solcher Zusammentreffen ist jedenfalls IMMER KNAPP bemessen, selbst wenn die Laune mal stimmt. Insofern gilt es für Student*innen zunächst, sachlich und fachlich gut vorbereitet ins Gespräch zu gehen. Das ist – sozusagen – die Bringschuld des Anklopfenden und wird in der Regel durch Aufmerksamkeit goutiert. Man merke also: die Besprechung vorzubereiten ist das A und O!
Im umgekehrten Fall, und das merken Dozent*innen leider sofort, wäre unbeteiligt-uninteressiertes Abnicken noch das geringste Übel. Denn manchmal folgt auch einfach der Rausschmiss, frei nach dem Motto: „Stehlen Sie bitte nicht meine Zeit!“ Und nach solch einem GAU wieder Wind unter die Segel zu bekommen, würde fast schon an ein Wunder grenzen. Daher: Bei er Pflicht kein Risiko eingehen.
Ein wenig Nervosität kann helfen
Anders sieht es beim Thema Nervosität oder Hektik aus. Ist zwar auch nicht optimal, wenn es so abläuft, aber zumindest hat man nicht geschludert. Mehr noch: Vielleicht entfaltet sich so sogar der für manche Dozent*innen und insbesondere Professor*innen angenehm narzisstische Seiteneffekt der Bauchpinselung. Man fühlt sich eben respektiert, kann sehr von Vorteil sein.
Nun aber zum Inhaltlichen: Getreu dem Aufhänger der Sprechstunde gilt es, die Agenda (halbwegs) sauber abzuarbeiten. Heißt, dass es von Vorteil ist, im Vorfeld klare Gesprächsziele abzustecken. Das MUSS sozusagen – bestehend aus Punkten, die man unbedingt geklärt haben will. Wenn über das Muss hinaus noch was geht, umso besser. Aber das Muss ist das Muss. Und es sollte unbedingt mit rein in die Zeit des Gesprächs.
Der ideale Ablauf der Sprechstunde
1. Der Einstieg
→ Bei geschlossener oder auch angelehnter Tür ist Anklopfen Pflicht, Eintritt erst nach vernehmbarem „Herein!“
→ Freundliche Begrüßung, gegebenenfalls per Händedruck (ist Typsache)
→ Smalltalk nur, wenn der/die Dozent*in damit beginnt, sonst direkt zum Thema kommen
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2. Der Hauptteil
→ Vorgefertigten Fragenkatalog und Stift dabei haben, Notizen machen und Themenkomplexe abhaken (ist/wirkt strukturiert und macht zudem Eindruck)
→ Wichtige Unterlagen immer griffbereit haben und bloß nicht lange blättern, wenn etwas zur Ansicht gewünscht wird
→ Bei Nichtverstehen einzelner Sachverhalte unbedingt nachfragen, keinesfalls missverständlich auseinandergehen (da man anschließend wochenlang keine Chance hat, Unklares auszuräumen)
→ Eigene Überzeugungen einbringen (z.B. bei Themenwahl für Arbeiten) und dafür einstehen – heißt: Einknicken erst, wenn nichts mehr geht (macht Eindruck)
3. Der Nachgang
→ Je nach Zeitgewinn im Gespräch bereits Fahrplan für Folgetermin machen und klären, was bis dahin erledigt und ggf. zur Voransicht einzureichen ist
→ An solche Absprachen unbedingt halten (Termin, Inhalt, Qualität), selbst wenn man anschließend Wochen aufs Feedback wartet
→ Nette Verabschiedung: das war’s schon!
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Jobmensa meint
Sympathiepunkte sind natürlich auch bei Dozent*innen alles andere als unwichtig, wirklich wertig sind jedoch nur die handfesten Abmachungen einer Sprechstunde. Daher sei jedem Studierenden geraten, die Agenda zum Gespräch – das inhaltliche MUSS – strikt einzuhalten. Denn: Für Schönwetter bei Dozent*innen gibt es keine gute Note, für akribische Arbeit nach verbindlicher Absprache sehr wohl. Insofern: Geht freundlich, aber ambitioniert in die Sprechstunde. Und fragt nach, wenn was nicht klar ist!
1. Ist es schlimm, wenn ich vor dem Professor nervös bin?
Nein, im Gegenteil: Laut Artikel kann eine gewisse Nervosität sogar respektvoll wirken und beim Gegenüber einen positiven Eindruck hinterlassen, solange die fachliche Vorbereitung stimmt.
2. Darf ich beim Thema meiner Arbeit dem Dozenten widersprechen?
Ja. Der Artikel rät dazu, für eigene Überzeugungen (z. B. bei der Themenwahl) einzustehen und nicht sofort einzuknicken. Das zeugt von wissenschaftlichem Profil und macht Eindruck.
3. Was mache ich, wenn ich den Dozenten im Gespräch nicht verstehe?
Unbedingt sofort nachfragen! Da Termine selten sind, ist es fatal, mit Unklarheiten aus dem Gespräch zu gehen, die dich später wochenlang bei der Arbeit blockieren könnten.
4. Sollte ich beim Eintreten Smalltalk machen?
Nur, wenn der Dozent oder die Dozentin das Gespräch aktiv so einleitet. Da die Zeit meist extrem knapp ist, empfiehlt es sich in der Regel, direkt sachlich zum Thema zu kommen.
5. Wie sichere ich die Ergebnisse des Gesprächs ab?
Mache dir währenddessen Notizen und versuche am Ende, einen Fahrplan oder Folgetermin zu vereinbaren. So schaffst du eine verbindliche Arbeitsgrundlage.
jobmensa Redaktion
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