Arbeiten in den Semesterferien

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Arbeiten in den Semesterferien

Keine Kohle mehr auf dem Konto? Wer als Student sein Taschengeld aufbessern will, nutzt hierzu in der Regel die Semesterferien. Die Gründe liegen auf der Hand: Ohne universitäre Pflichtveranstaltungen sind im Regelfall deutlich mehr Zeit, Bereitschaft und Flexibilität vorhanden. Ideale Voraussetzungen also, um je nach Offerte gleich mehrere Wochen am Stück zu jobben – zumal in den Semesterferien auch die Stundenlöhne deutlich ansteigen.

Was gilt es zu beachten?

  • Du darfst nicht mehr als 70 Arbeitstage bzw. dwei Monate am Stück in Vollzeit arbeiten, um von der Rentensteuer befreit zu bleiben
  • Studenten müssen keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung zahlen. Dies gilt nicht fürs Jobben während eines Urlaubssemesters

  • Als BAföG-Empfänger solltest du deinen Verdienst im Auge behalten, denn dieser darf im Bewilligungszeitraum insgesamt 5.416 Euro nicht überschreiten 
  • All diejenigen, die kein BaföG empfangen und mehr als 450 Euro monatlich verdienen, zahlen Lohnsteuer und sind versicherungspflichtig. Der jährliche Grundfreibetrag liegt aktuell bei 8.820 Euro. 

 

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Das verdienen Studenten in den Semesterferien

Als Kooperationspartner der Studienreihe „Fachkraft 2020“ konnte Jobmensa nachweisen, dass sich studentisches Jobben in den Semesterferien definitiv lohnt: Demnach lag der durchschnittliche Stundenlohn der rund 20.000 befragten Studenten in der Vorlesungszeit des WS 2014/15 bei exakt 9,27 Euro – und stieg in den darauf folgenden Ferien auf 9,70 Euro an. Dies entspricht einem Plus von fast 5 Prozent, ein deutlicher finanzieller Vorteil also.

* Fairer Stundenlohn = studentische Einschätzung zur Angemessenheit des Lohnniveaus

Weiterführende Infos zur Sozialversicherung

Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung: Während der Semesterferien können Studenten grundsätzlich jobben, ohne in die Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung einzuzahlen – egal, wie viel sie verdienen. Dies gilt jedoch nur, wenn nicht bereits während des Semesters 20 und mehr Wochenstunden gearbeitet wurde.

Rentenversicherung: Wer jährlich bis zu 70 Tage oder aber dwei Monate am Stück arbeitet, bleibt von Zahlungen in die Rentenversicherung befreit. Werden mehr als 70 Tage gearbeitet und dabei im Durchschnitt mehr als 450 Euro verdient, gilt (auch rückwirkend) Versicherungspflicht. 

Job und BAföG vertragen sich – aber nur unter bestimmten Bedingungen

Als BAföG-Empfänger darfst du nebenbei einen Minijob ausüben oder maximal 5.416 Euro pro Jahr dazuverdienen. Überschreitest du diese Verdienstgrenze, wird das BAföG neu berechnet und anteilig gemindert. Daher aufgepasst! 
Ob du in den einzelnen Monaten des Bewilligungszeitraumes unterschiedlich viel verdienst - wie beispielsweise beim Jobben in den Semesterferien - spielt keine Rolle. Hauptsache bleibt, dass du den Freibetrag von 5.416 Euro nicht überschreitest. 

Wer bereits einen Nebenjob hat, wenn er BAföG beantragt, muss diesen melden. Wer bereits BAföG empfängt und einen neuen Job annimmt, muss dem Amt ebenfalls Bescheid geben. Es werden Kontrollen in Zusammenarbeit mit den Finanzämtern durchgeführt! 

Es gibt außerdem einen ganz legalen Trick, wie man das beim BAföG angerechnete Einkommen senken kann: Vom verdienten Geld dürfen monatlich bis zu 205 Euro für besondere Ausbildungskosten abgezogen werden. Dazu zählen z. B. Studiengebühren und belegbare Kosten für Fachbücher oder Exkursionen. Im Höchstfall kann man so zu den 4.800 Euro noch zusätzlich 2.460 Euro hinzuverdienen, ohne Kürzungen beim BAföG zu erleiden. Aber aufgepasst: Belege gut aufbewahren.

Was gilt es außerdem zu beachten?

Du hast in den Semesterferien zwar das Recht, in Vollzeit und ohne sonstige Abgaben zu jobben. Jedoch musst du auf jeden Fall beachten, dass die eben aufgeführten Konditionen dieser Beschäftigung bestenfalls vor Beginn vertraglich festgelegt sein sollten, denn sie dürfen nicht berufsmäßig ausgeführt werden. Rechtlich handelt es sich hierbei nämlich um eine geringfügige Beschäftigung.

Befristet hin oder her, auch fürs Jobben während der Ferien sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Mindestlohn zu zahlen! Dieser liegt momentan bei 8,84 Euro pro Stunde.

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