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Wohnungssuche: Tipps und Tricks damit du deine Traumwohnung findest
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jobmensa Redaktion
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Kurzgesagt:
Der Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden für die schwierige Wohnungssuche in Studentenhochburgen. Er betont, dass klassische Online-Portale oft überlaufen sind und rät dazu, auch „analoge“ Wege wie schwarze Bretter oder Zeitungsanzeigen zu nutzen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das persönliche Netzwerk („Vitamin B“) sowie eine hohe Kompromissbereitschaft bezüglich Lage und Ausstattung. Zudem wird die strategische Vorbereitung für Besichtigungstermine hervorgehoben: Vollständige Bewerbungsunterlagen und ein gepflegtes Auftreten sind essenziell, um Vermieter zu überzeugen. Auch Alternativen wie Wohnungsgenossenschaften oder Makler werden als Optionen genannt.
- Multichannel-Suche: Verlasse dich nicht nur auf große Online-Portale. Nutze Facebook-Gruppen, schwarze Bretter, Zeitungsannoncen und vor allem dein persönliches Umfeld.
- Vorbereitung ist alles: Erscheine zur Besichtigung mit einer fertigen „Bewerbungsmappe“ (Selbstauskunft, Elternbürgschaft, Ausweiskopie), um sofort handlungsfähig zu sein.
- Erweiterung des Suchradius: Flexibilität bei der Stadtteilwahl und Abstriche bei Luxusmerkmalen (Balkon, EBK) erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Zusage in angespannten Märkten signifikant.
Tipps, Tricks und Wege, um eine Wohnung zu finden
Alle wissen es: In Deutschlands Studentenhochburgen herrscht eine Wohnungsknappheit, die Studenten zum Demonstrieren auf die Straße treibt. Auch du willst oder musst von zu Hause ausziehen, um dein Traumstudium anzutreten? Wir haben für dich einige Tipps und Tricks, wie du deine Chancen erhöhen kannst, erfolgreich deine Wohnungssuche abzuschließen.
Suche ungewöhnlich
Neben den klassischen Seiten im Internet wie WG-gesucht oder Immobilienscout gibt es auch immer mehr Möglichkeiten Facebook und Co. zur Suche zu nutzen. Etliche Gruppen versprechen freie Wohnungen von Privatpersonen. Trete einer passenden Gruppe bei und bekunde Interesse.
Auch vergessen viele Wohnungssuchenden von den alten Wegen gebrauch zu machen. Auf den Anzeigeseiten und an schwarzen Brettern kann man oftmals von Wohnungsangeboten lesen. Auf diese bewerben sich deutlich weniger Menschen, da viele nur noch auf das Internet zur Suche zurückgreifen.
Freunde und Bekannte
Erzähl allen, dass du eine Wohnung suchst. Freunden, Bekannten, Verwandten. Je mehr Leute von deinem Vorhaben wissen, desto mehr Leute halten für dich die Augen offen. Nicht selten werden Wohnungen einfach an Bekannte weiter vermietet, um sich den Weg über ein Inserat zu sparen. Versuch auch zu den Glücklichen zu gehören, die durch Vitamin B eine Wohnung erhalten.
Zeig Kompromissbereitschaft
Studentenwohnungen erfüllen selten alle Wünsche, die man für die erste eigene Wohnung hatte. Dies liegt zum einen am kleinen Budget, das viele Studenten nur haben und zum anderen, an den ähnlichen Ansprüchen dieser Gruppe: Eine 3er oder 4er WG, zwischen 60 und 100qm, Zentrums- und Uninah gelegen, mit Balkon und Badewanne für maximal 300€ warm pro Person. Durch die hohe Nachfrage steigen die Preise für die Wohnungen, die diese Kriterien erfüllen. Zeige Kompromissbereitschaft. Zieh in eine riesige WG, verzichte auf den Balkon oder erhöhe dein Budget.
Spezielle Stadtteile oder Vororte
Dieser Punkt zählt auch zu deiner Kompromissbereitschaft. Versuche typische und beliebte Studentenviertel zu vermeiden und Trends zu erspähen. Viele Studenten werden nämlich nicht in ihrem Wunsch Stadtteil unterkommen und müssen sich Alternativen suchen. Doch wo werden sie hinziehen? Du bist in der gleichen Lage und kannst dich vermutlich am Besten in sie reinversetzen: Welcher Stadtteil bietet dir neben den üblichen den meisten Komfort (Anbindung, Nachtleben, Einkaufsmöglichkeiten etc.) ?
Wohnungstausch
Wohnst du bereits in einer Wohnung, willst dich aber vergrößern oder in einen anderen Stadtteil ziehen, biete deine Wohnung zum Tausch an. Als Mieter besitzt du ein wertvolles Gut, mit dem man gut handeln kann. Denn irgendwo müssen die Menschen, die ihre Wohnung inserieren, ja auch wieder einziehen.
Genossenschaft
Eine Genossenschaft kann hilfreich sein, um an eine Wohnung, die auch noch bezahlbar ist, zu gelangen. Jedoch ist dieser Weg mittlerweile sehr beliebt, sodass auch bei Genossenschaften die Wartezeit auf möglichen Wohnraum lang sein kann. Zudem muss man Beiträge zur Genossenschaft besteuern.
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Vorbereitet zur Besichtigung
Dieser Schritt wird von vielen Studenten vernachlässigt. Dabei steigert man seine Chancen beim Vermieter zu punkten enorm, schon durch eine Zeitinvestition von nur 10 Minuten. Bereite zu Hause eine ordentliche Selbstauskunft vor, schlüpfe in ein sauberes T-Shirt, putz dir noch mal deine Zähne und lass dir von deinen Eltern eine Elternbürgschaft ausfüllen.
Makler
Zur Not kann es sinnvoll sein auf einen Makler zurückzugreifen. Klar ist diese Wahl mit Kosten verbunden, jedoch bietet sie die beste Möglichkeit relativ viele seiner Wohnungswünsche zu erfüllen und zeitnah an eine Wohnung zu kommen.
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Fazit
Eine passende Wohnung zu finden kostet häufig viele nervenaufreibende Stunden. Trotzdem solltest du nie den Mut verlieren und daran denken, wie du deine Chancen erhöhen kannst: Bring alle notwendigen Unterlagen mit zur Wohnungsbesichtigung und nutze andere Suchkanäle als das Internet!
1. Was gehört zwingend in eine Bewerbungsmappe für die Wohnung?
Neben einer ausgefüllten Mieterselbstauskunft solltest du eine Kopie deines Personalausweises, eine Immatrikulationsbescheinigung, einen Einkommensnachweis (oder die deiner Eltern) sowie eine unterschriebene Elternbürgschaft bereithalten.
2. Warum sollte ich in der Lokalzeitung nach Wohnungen suchen?
Viele ältere Vermieter inserieren nicht im Internet, sondern klassisch in der Zeitung. Da die meisten Studenten nur online suchen, hast du hier deutlich weniger Konkurrenz.
3. Was ist eine Elternbürgschaft und warum brauche ich sie?
Da Studierende oft kein festes Einkommen haben, verlangen Vermieter eine Sicherheit. Mit der Bürgschaft verpflichten sich die Eltern, die Miete zu zahlen, falls der Student zahlungsunfähig wird.
4. Lohnt sich der Eintritt in eine Wohnungsgenossenschaft?
Ja, denn Genossenschaften bieten oft faire Mieten und lebenslanges Wohnrecht. Allerdings musst du Genossenschaftsanteile kaufen und oft mit langen Wartelisten rechnen.
5. Wie gehe ich mit Massenbesichtigungen um?
Sei pünktlich, gepflegt und versuche, kurz mit dem Vermieter oder Makler ins Gespräch zu kommen, damit dein Name im Gedächtnis bleibt. Gib deine Unterlagen am besten direkt vor Ort ab.
jobmensa Redaktion
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