Arbeiten als Werkstudent
Die Arbeit als Werkstudent ist eine gute Möglichkeit, berufspraktische Erfahrung zu sammeln. Deshalb sind Jobs als Werkstudent sehr begehrt. Gerade in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen findet man bei vielen größeren Firmen derartige Stellenangebote. Geisteswissenschaftler und Kulturwissenschaftler finden hingegen oft Jobs als studentische Hilfskraft an den Universitäten oder in Medienunternehmen.
Meist suchen Firmen Studenten, die in dem Fachbereich studieren, in dem die Firma selbst tätig ist, denn so profitieren beide Seiten am ehesten davon. Der Student ist hierbei, laut Arbeitsrecht, auf Teilzeitbasis beschäftigt und darf maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. In der vorlesungsfreien Zeit kann die Arbeitszeit jedoch bis auf eine Vollzeitstelle erweitert werden.
Bis 400 Euro sozialversicherungsfrei
Als Werkstudent muss man dem Arbeitgeber in regelmäßigen Abständen eine Studienbescheinigung abgeben. Deshalb ist es nicht möglich, in einem Urlaubssemester, während eines Promotionsstudiums oder als frischgebackener Absolvent als Werkstudent zu arbeiten. Werkstudenten fallen nicht unter die Sozialversicherungspflicht. Überschreitet der monatliche Verdienst jedoch die 400-Euro-Grenze, sind Abführungen zur gesetzlichen Rentenversicherung unumgänglich.
Da der Student die Hälfte des Rentenversicherungsbeitrags selbst zahlen muss, entfallen damit fast 10 Prozent des Einkommens. Man sollte sich also in jedem Fall gut überlegen, ob man, wenn man nur unbedeutend mehr als 400 Euro im Monat verdient, nicht besser gleich auf einen 400-Euro-Job umsteigt, da man – vor allem da die Krankenversicherung noch hinzukommt – im Endeffekt sogar weniger verdient, obwohl man mehr arbeitet.
Themenübersicht:
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