Kindergeld für Studenten

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Kindergeld während des Studium?

Auch der Komplex Kindergeld hat im Laufe der Jahre eine wahre Fülle an Einzelverordnungen hervorgebracht, die den dafür infrage kommenden Familien die Orientierung erheblich erschweren. Die wichtigsten Faktoren werden nachfolgend aufgeschlüsselt.

Altersgrenze

Das Wichtigste zu Beginn: Man muss kein Kind mehr sein, um vom Staat Kindergeld zu erhalten. Genauer gesagt haben „Kinder„ bis zum Alter von 25 Jahren Anspruch, sofern sie sich in einer relevanten Ausbildung befinden (s. u.). Erfreulich ist zudem, dass der bei Männern zuvor abgeleistete Wehr- oder Zivildienst angerechnet wird, sodass sich die Laufzeit nochmals um mehrere Monate erhöhen kann. Ab dem 18. Lebensjahr hat ein Kind selbst Anspruch auf die Hälfte des ausgezahlten Geldes. D. h., falls Eltern ihre Kinder nicht in gebotener Weise am Kindergeld partizipieren lassen, ist dies vor Gericht (theoretisch) anfechtbar. In solchen Fällen ist es jedoch ratsam, sich vorab bei der Familienkasse des Arbeitsamts zu erkundigen ( www.familienkasse.de).

Kindergeldrelevante Ausbildungen

  • Von Ausnahmen abgesehen, ist eine Ausbildung in diesen Fällen kindergeldrelevant:
  • Hochschulstudium im In- oder Ausland sowie Auslandssemester und Promotionsstudiengänge Referendarzeit für angehende Lehrer und Juristen
  • Pflichtpraktika während und nach dem Studium
  • Freiwillige Praktika während und nach dem Studium, sofern dieses Ausbildungscharakter hat

Höhe des Kindergeldes?

Familien haben für jedes Kind einen monatlichen Anspruch auf 184 Euro, sofern nicht mehr als zwei Kinder vorhanden sind. Für das dritte Kind steigt der Satz geringfügig auf 190 Euro, während für das vierte und jedes weitere Kind bereits 215 Euro fällig sind. Damit hierdurch kein Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Kindern entsteht, wird der Anspruch natürlich addiert und dann durch die Zahl der Kinder geteilt. Das heißt: Obwohl die Beträge nominell variieren, ist dem Staat unterm Strich jedes Kind gleichviel Wert.

Wann nicht?

Die Bemessungsgrenze für das Kindergeld lag bis 2012 bei 8.004 Euro pro Kalenderjahr. Das bedeutete: Verdient eine kindergeldberechtigte Person pro Jahr – netto – mehr als den oben genannten Betrag, verfällt der Anspruch automatisch. Nettoeinkommen bedeutet in diesem Fall das steuerpflichtige Einkommen nach Abzug aller Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung. Beiträge zur privaten Versicherung blieben hiervon dagegen ausgenommen. Zum Einkommen zählten jedoch Bafög, Waisenrente, Wohngeld, Elterngeld und Stipendien. Seit 2013 wird die Bemessungsgrenze allerdings nicht mehr anhand eines Betrages, sondern innerhalb von wöchentlichen Arbeitsstunden definiert. Als Faustregel kann man festhalten, dass die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit nicht mehr als 20 Stunden betragen sollte. Nähere Informationen liefert ein Merkblatt zum Kindergeld 2013 der Arbeitsagentur.

Schummeln verboten

Deshalb also bitte ganz genau erkundigen, was individuell zu Buche steht. Zudem müssen jedes Semesters Bescheinigungen bei der Familienkasse eingereicht werden, die bestätigen, dass man noch eine kindergeldrelevante Ausbildung absolviert. Denn: Falls es Ihnen aus irgendeinem Grund gelingt, mehr als das zulässige Kindergeld zu erhalten oder es zu Unrecht zu erhalten, erfolgt die Rückforderung durch die Familienkasse garantiert. Schummeln nutzt nichts.

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