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BWL studieren

Studieninhalt, Eignung, Jobchancen

Das BWL-Studium – Große Chancen, große Konkurrenz

Die Wirtschaftslehre ist der beliebteste Studienbereich in Deutschland. 2013 haben rund 65.000 Bachelorstudenten einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften gemacht, wahlweise in Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre. Betriebswirte werden in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens gebraucht. Daher gibt es viele facettenreiche Jobchancen – aber auch die Konkurrenz ist riesig.

Worauf es in der Betriebswirtschaftslehre ankommt

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) befasst sich als Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften vor allem mit der Planung, Verwirklichung und stetigen Weiterentwicklung von strukturellen sowie monetären Gegebenheiten in den Unternehmen. Angesichts der Fülle von beruflichen Einsatzmöglichkeiten ist es wichtig, sich bereits vor oder während des Studiums konkrete Gedanken darüber zu machen, wohin man später will.

Denn als Wirtschaftswissenschaftler ist man in weltweit agierenden Großkonzernen genauso einsetzbar wie im Mittelstand oder in kleinen Familienbetrieben, in der Automobil- sowie der Energiebranche oder beispielsweise in PR-Agenturen. Etwa 70 Prozent der Absolventen besetzen dabei beruflich eines der folgenden Tätigkeitsfelder:

  • Controlling
  • (wirtschaftliche Planung, Steuerung und Analyse aller Unternehmensbereiche)
  • Vertrieb
  • (Prozessoptimierung an der Schnittstelle zwischen Produkt/Dienstleistung und Kunde/Verbraucher)
  • Marketing
  • (strategische Ausrichtung von Unternehmen an den Bedürfnissen des Marktes)
  • Rechnungswesen
  • (systematische Erfassung von quantifizierbaren Prozessen im betrieblichen Ablauf)

Praxiserfahrung im Studium unersetzlich

Gerade im BWL-Bereich ist es essentiell, das eigene fachliche Interesse durch Praxiserfahrungen oder Zusatzqualifikationen zu belegen. Denn angesichts der Masse an Bewerbern genügt Arbeitgebern längst nicht mehr der simple Blick auf die Abschlussnote. Neben fachlicher Erfahrung in Form von Studentenjobs, qualifizierten Praktika oder idealerweise mehrmonatigen Projekttätigkeiten achten Unternehmen sehr auf das Vorhandensein bestimmter Soft Skills (Empathie, Teamplayer etc.).

Daneben sind profunde Fremdsprachkenntnisse (vor allem englische), Auslandserfahrung und eine ausgeprägte Bereitschaft zu beruflicher Mobilität für potenzielle Arbeitgeber von zentraler Bedeutung. Gern gesehen ist zudem ausgewiesenes Wissen in fachübergreifenden Bereichen wie Soziologie, Psychologie oder Jura. Schwerpunkte also, die man als Nebenfach belegen kann.

Das BWL-Studium – Inhalt und Aufbau

Das Studium der BWL ist auf die berufliche Tätigkeit in einem Unternehmen ausgerichtet und stark mit der ökonomischen Praxis verbunden. Gelehrt wird demzufolge das Analysieren, Planen, Umsetzen und Kontrollieren von Unternehmensabläufen (im Kern: Management). Es geht darum, die Ressourcen Geld und Arbeitskraft möglichst optimal bzw. optimiert einzusetzen. Viele Problemlösungen basieren daher auf angewandter Mathematik, neben Statistik und neuerdings Informatik eine der zentralen Hilfswissenschaften der BWL. Kurzum: Wer mit Zahlen und Logik nichts anfangen kann, hat im Fach BWL keine Chance.

Bei der Umwandlung der früheren Diplom- in die nun maßgebenden Bachelorstudiengänge wurden einerseits sehr spezielle Studiengänge geschaffen, die sozusagen punktgenau auf bestimmte Nischen zugeschnitten sind (z. B. Logistikmanagement). Daneben wurden in vielen Bachelorangeboten hauptsächlich die Inhalte des ehemaligen Vordiploms übernommen, also Grundzüge aus BWL und VWL, wonach eine Spezialisierung erst über das Masterstudium erfolgt – beispielsweise als Master of Business Administration (MBA).

Was solltest du für das Fach BWL mitbringen?

Unabdingbare Schlüsselelemente für das BWL-Studium sind mathematischer Sachverstand und ein gutes Vorwissen, zumindest aber ausgeprägtes Interesse an ökonomischen Zusammenhängen. Andernfalls wird das zuweilen „trockene“ Studium zu einer echten psychischen Belastung. Aufschluss über die individuelle Eignung für das Fach können in Schulfächern wie Sozial- oder Gemeinschaftskunde erbrachte Leistungen liefern.

Ein gutes Geschichts- und Politikwissen kann dabei helfen, die Auswirkungen ökonomischer Entwicklungen auf gesellschaftlicher Ebene zu verstehen. Natürlich ist Englisch Pflichtfach und gehört, beispielsweise in Form von fremdsprachlichen Vorlesungen, fest zum Studieninhalt. Weitere Sprachen und vor allem Auslandserfahrung sind wünschenswert. All dies kann man aber auch noch während des Studiums nachholen.

Was verdienen Berufseinsteiger?

Unternehmensberatungen sind berühmt dafür, dass sie sich den Nachwuchs etwas kosten lassen, aber auch Banken und Versicherungen liegen im oberen Bereich. Hier ein paar Zahlen für berufliche Einsteiger (Durchschnitt, brutto pro Jahr):

  • Beratung = 45.000 Euro
  • Versicherung = 45.000 Euro
  • Bank = 43.000 Euro
  • Werbung/PR = 32.000 Euro
  • Touristik/Freizeitindustrie = 31.000 Euro
  • Gaststättengewerbe = 25.000 Euro

Wichtig: Bei Branchengrößen gibt es mehr Geld. So erhalten Einsteiger bei Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern im Durchschnitt rund 7.500 Euro mehr Bruttogehalt pro Jahr als Kommilitonen, die bei Firmen mit weniger als hundert Mitarbeitern angestellt sind.

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Karrierebarometer: 80 Prozent

Laut dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sind Wirtschaftswissenschaftler deutlich seltener von Arbeitslosigkeit betroffen als Absolventen anderer Fachrichtungen. 80 Prozent aller BWL-Absolventen haben ein Jahr nach dem Abschluss eine feste Stelle.

BWL: Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Was spricht dafür?

  • vielseitig anwendbarer Fachbereich
  • gute Karriereperspektiven
  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreiche Tätigkeiten
  • internationale Ausrichtung


Was spricht dagegen?

  • eine hohe Bewerberkonkurrenz
  • überfüllte Hochschulen
  • sehr theoretische, teils trockene Lehrinhalte
  • hohe Ansprüche der Arbeitgeber (Business-Knigge, praktische Erfahrung, Soft Skills)

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