Das Schülerpraktikum

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Früh Erfahrungen sammeln

Ausprobieren und Entdecken - unter diesem Motto steht das Schülerpraktikum. Spezifische Fachkenntnisse oder Erfahrungen werden hier in aller Regel nicht vorausgesetzt. Dennoch müssen Schüler während ihres Praktikums die Zeit nicht mit Kopieren und Kaffee Kochen schinden. Schließlich dient das Schulpraktikum in erster Linie dazu, einmal ganz unverbindlich in den Berufsalltag hinein zu schnuppern. Dass es beim Fotografen nicht immer glamourös zugeht und dass auch die Arbeit als Tierarzt manchmal bürokratisch sein kann, versteht sich dabei von selbst. Viele Betriebe geben sich trotzdem große Mühe, ihren jungen Praktikanten einen guten Überblick über die typischen Aufgaben und Tätigkeiten im Beruf zu vermitteln.

Was gilt es zu beachten?

  • In einem guten Praktikumsbetrieb solltest du von Beginn an aktiv mit eingebunden werden und typische Aufgaben auch eigenverantwortlich erledigen
  • Das Praktikum dient in erster Linie deiner beruflichen Orientierung
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Schülerpraktika

Was ist überhaupt ein Schülerpraktikum?

In den Klassen 9 bis 11 können Schüler ein oder mehrere unterschiedliche Praktika absolvieren. Während der Schulzeit ist ein sogenanntes berufsorientiertes Praktikum Pflicht für alle Schüler. Unabhängig davon kannst du dich natürlich auch in den Ferien freiwillig um ein zusätzliches Praktikum bemühen.

Grundsätzlich soll dir ein Praktikum die Chance bieten, in einen Beruf bzw. eine Branche hinein zu schnuppern und erste praktische berufliche Erfahrungen zu sammeln. Weitere Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung sind Orientierungstage, Informationstage von der Agentur für Arbeit, Fachmessen für Schüler (und Studenten) oder auch andere Formen von „Schnuppertagen“ in Betrieben.

Ein Schülerpraktikum ist üblicherweise unbezahlt und dauert eine bis vier Wochen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, was die Dauer eines Praktikums betrifft. Meistens durchläufst du während eines Schülerpraktikums mehrere Abteilungen des Unternehmens, in dem du praktizierst. Inwiefern du dabei selbst mit anpacken darfst, hängt nicht zuletzt von der Branche ab: Arbeit an schweren Maschinen beispielsweise dürfen Schüler nur als Zuschauer erleben. Doch auch die individuellen Vorerfahrungen und nicht zuletzt der ganz persönliche Einsatz spielen eine wichtige Rolle. So kann das Schülerpraktikum vielerorts aktiv mitgestaltet werden. Besonderes Engagement kann sich übrigens gleich doppelt auszahlen: Schon manch einer konnte im Schülerpraktikum bei seinem zukünftigen Arbeitgeber punkten.

Was passiert im Praktikum?

Als Schülerpraktikant solltest du nicht den gängigen Klischees und Vorurteilen entsprechen, denn dann läuft etwas falsch. Diese Vorurteile besagen, dass der Praktikant nur zuschaut, Kaffee kocht, Reinigungsarbeiten erledigt oder gelangweilt herumsitzt. In der Realität gibt es solche Praktikumsplätze zwar leider auch, dennoch sind sie die Ausnahme. Und grundsätzlich musst du als Schülerpraktikant nicht alles tun, aber mit Sicherheit darfst und solltest du selbst aktiv werden. Es geht grundsätzlich darum, dass du erste wertvolle Eindrücke in eine bestimmte Branche beziehungsweise einen bestimmten Beruf erlangst. Diese Eindrücke gewinnst du auf vielfältige Weise: natürlich schaust du viel zu und lässt dir viel erklären, wenn du jedoch aktiv mitarbeitest, macht es dir Spaß und bringt auch dem Unternehmen etwas.

Normalerweise praktizierst du zu den üblichen Arbeitszeiten des Betriebes, wobei es – je nach deinem Alter – gewisse Regeln zur Schülerarbeit gibt. Unter anderem darfst du eine bestimmte Stundenzahl nicht überschreiten. Wenn du ein Schülerpraktikum von der Schule aus machst, wirst du einen Praktikumsbericht verfassen, in dem du einen typischen Tagesablauf schilderst und deine Eindrücke der 2-3 Wochen zusammenfasst sowie das Unternehmen vorstellst.

Gründe für ein Praktikum

Es gibt viele gute Gründe, möglichst viele Praktika – auch bereits während der Schulzeit – zu absolvieren. Wie bereits erwähnt, ist einer der wichtigsten Gründe die berufliche Orientierung. Idealerweise weißt du nach einem Praktikum, ob du einen bestimmten Berufsweg angehen möchtest oder nicht. Selbst wenn die Erfahrungen eher negativ sind, hat es sein Gutes, denn dann weißt du zumindest, was du später nicht machen möchtest. Durch die neuen Erfahrungen in der Arbeitswelt wirst du in deiner Persönlichkeit reifen und kannst somit auf ganz unterschiedlichen Ebenen profitieren.

Zudem lernst du,

  • Bewerbungen zu schreiben,
  • praktisch, anstatt nur theoretisch zu arbeiten
  • selbstständiger zu werden
  • wie der Alltag in einem Betrieb aussieht
  • viele neue, interessante Menschen kennen

Des Weiteren kannst du bereits früh Kontakte knüpfen, die dir später vielleicht bei der Jobsuche helfen können.

Unterschiedliche Arten von Schülerpraktika

Das berufsorientierte Praktikum:

  • Das berufsorientierte Praktikum findet im Rahmen der Schulzeit in den Klassen 9 bis 11 statt
  • Üblicherweise sind zwei Praktika während der Schulzeit vorgesehen, manchmal auch nur eines. In Haupt- und Realschulen finden die Praktika meist in der 9. und in der 10. Klasse statt, in Gymnasien meist in der 10. und in der 11. Klasse
  • Meistens dauert das erste Praktikum zwei Wochen und das zweite drei Wochen
  • Ein sogenannter Betreuungslehrer ist dein Ansprechpartner bei eventuellen Anliegen und hält während der Praktikumszeit Kontakt zu dir und zum Betrieb, um zu schauen, wie es bei dir läuft

Freiwilliges Praktikum

  • Freiwillige Praktika vermitteln abseits der Pflichtpraktika weiterführende Einblicke in ein Unternehmen
  • So nutzt du die Ferienzeit sehr sinnvoll, um deine persönliche berufliche Orientierung voranzutreiben
  • Du kannst in einem Ferienpraktikum unverbindlich – allerdings in den meisten Fällen auch unbezahlt – in einen Beruf hineinschnuppern, der dir vielleicht liegt
  • Natürlich kannst du alternativ auch einen Ferienjob annehmen. Der hat den großen Vorteil, dass du ein wenig Geld verdienst. Der Vorteil des Ferienpraktikums ist hingegen, dass es meist anspruchsvoller und somit letztlich wertvoller ist. Das wägst du allerdings ganz individuell für dich ab

Fachpraktikum

  • Das Fachpraktikum wird von Schülern besonderer Bildungsgänge in beruflichen Schulen verlangt.
  • Ein Fachpraktikum kann auch länger als zwei oder drei Wochen dauern, manchmal bis zu mehreren Monaten (Blockpraktikum).
  • Es gibt auch Varianten, bei denen der Schüler ein paar Tage die Woche die Berufsschule besucht und ein paar Tage den Betrieb zum Praktizieren.

Fazit

  • Praktika dienen dir zur beruflichen Orientierung
  • Deine Kompetenz in der von dir gewählten Fachrichtung wird gestärkt
  • Üblicherweise durchläufst du während deines Praktikums verschiedene Bereiche oder Abteilungen in dem von dir ausgewählten Unternehmen.
  • Es dürfen nur solche Aufgaben an dich übertragen werden, die du realistisch gesehen auch bewältigen kannst.
  • Du kannst schon frühzeitig wertvolle Netzwerke aufbauen und vielleicht den potentiellen künftigen Arbeitgeber kennenlernen
  • Die Erfahrungen, die du sammelst, solltest du stets positiv bewerten, auch wenn sie es auf den ersten Blick nicht vermitteln. Denn auch negative Erfahrungen sind wertvoll.

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