Die Anreise

Die Anreise zum Vorstellungsgespräch

Wer zu spät, verschwitzt und keuchend in das Büro seine potentiellen Arbeitgebers stolpert, wird sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, jedoch keinen positiven. Wer es bis zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch geschafft hat, wird wohl kaum riskieren, sich durch einen solchen Auftritt sämtliche Chancen zu verbauen. Genau wie alles Andere, sollte auch die Anreise zu einem Vorstellungsgespräch sorgfältig geplant werden. Das ist umso wichtiger, je weiter das Gespräch vom eigenen Wohnort entfernt stattfindet. Je länger die Anreise, desto mehr kann dazwischen kommen. Wenn möglich, ist es natürlich gut, die Strecke schon im Vorfeld einmal abzufahren und sich eventuell auf dem Firmengelände orientieren, damit man weiß wo man am Tag des Vorstellungsgespräches genau hin muss. Sollte das nicht möglich sein, kann man immer noch online so viel wie möglich in Erfahrung bringen. Einige Unternehmen legen der Einladung gleich eine Wegbeschreibung bei.

Anreise mit dem eigenen Auto

Wer sich dafür entscheidet mit dem eigenen Auto zu dem Gespräch zu fahren und die Strecke nicht, oder nicht gut kennt, sollte die Strecke vorher genau planen. So weiß man genau wie lang die Strecke ist und wo man Baustellen einplanen muss. Zusätzlich sollte man am besten ein Navigationssystem oder doch zumindest eine gute Wegbeschreibung dabeihaben um sich nicht zu verfahren und dadurch zusätzlich unter Druck zu setzen.

Aber egal wie gut man sich vorbereitet, weiß jeder der schon einmal auf der Autobahn unterwegs war, dass Staus jederzeit und überall auftreten können. Damit muss man rechnen und sollte dafür Zeitpuffer einplanen. Je länger die Strecke ist, desto mehr Puffer sollte man einkalkulieren. Hat man großzügig kalkuliert und kommt viel zu früh am Zielort an, kann man immer noch ein wenig spazieren gehen, irgendwo einen Kaffee trinken oder sich noch ein wenig frisch machen. Viel zu früh zum Gespräch zu erscheinen wäre allerdings keine so gute Idee, weil man seinen Gesprächspartner so in Verlegenheit bringen könnte.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Nicht jeder hat die Option mit dem Auto zum Vorstellungsgespräch zu fahren und ist daher auf Bus und Bahn angewiesen, aber auch wenn man die Wahl hat, gibt es gute Gründe sich für öffentliche Verkehrsmittel zu entscheiden. Obwohl man natürlich auch bei Bussen und Bahnen immer mit Verspätungen rechnen muss, ist es für viele deutlich entspannter als selbst zu fahren. Man erspart sich dadurch Staus, Parkplatzsuche und den Stress eine falsche Autobahnausfahrt zu nehmen, oder sich im Einbahnstraßengewirr einer fremden Stadt zu verirren. Gerade längere Zugfahrten eignen sich hervorragend für eine letzte Vorbereitungsphase und man kommt meist viel entspannter am Zielort an.

Kosten für die Anreise

Prinzipiell ist der potentielle Arbeitgeber verpflichtet die Reisekosten zu erstatten, wenn er einen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einlädt. Dabei ist es egal ob es um eine ausgeschriebene Stelle, oder eine Initiativbewerbung geht und ob der Bewerber schließlich den Job bekommt, oder nicht. Nur wenn bereits in der Einladung steht, dass keine Reisekosten übernommen werden können, ist der Arbeitgeber von der Verpflichtung diese zu tragen entbunden. Zu den Reisekosten zählen die Fahrtkosten und möglicherweise eine Übernachtung in einem preislich angemessenen Hotel, sowie eventuelle Verpflegung.

Dem Unternehmen die Rechnungen für ein Flugticket, eine Übernachtung im Luxushotel und ein Drei-Gänge-Menü zu präsentieren, ist aber nicht empfehlenswert. Die Höhe der Kostenübernahme richtet sich meist nach der Größe des Unternehmens und der Wichtigkeit der angestrebten Position. Viele Unternehmen geben entweder in der Einladung oder auf ihrer Webseite Auskunft darüber, welche Kosten sie übernehmen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich im Vorfeld bei dem Unternehmen nachzufragen.

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