Der Gedächtnistest

Der Gedächtnistest - Wie du dein Gedächtnis stärken kannst

Ein gutes Gedächtnis ist erstrebenswert, das lernt man von klein auf, beim Abfragen in der Schule und neuerdings soll ein gutes Gedächtnis medizinischen Studien zufolge sogar vor Schlaganfällen schützen. Genügend Gründe also, das Gedächtnis gut in Schuss zu halten. Ein weiterer Grund sind die Gedächtnistests bei Bewerbungsverfahren. Denn auch die Personaler wollen in manchen Fällen herausfinden, wie gut die Merkfähigkeit ihrer Bewerber ist. Wenn der Bewerber im Joballtag nämlich mit Fakten überhäuft wird, dann bringt ihn ein gutes Kurzzeitgedächtnis in der Organisation der Termine weiter und lässt ihn den Überblick darüber behalten, was alles auf dem Plan stand und zu berücksichtigen ist. Das Kurzzeitgedächtnis wirkt sich so auch positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus.

Mögliche Aufgabenstellungen im Gedächtnistest

Die Aufgabenstellungen im Gedächtnistest können ganz unterschiedlich aussehen. Das Prinzip ist, dass der Bewerber eine bestimmte Zeit hat, sich gewisse Fakten einzuprägen und diese anschließend aus dem Gedächtnis zu präsentieren. Ob das nun absurde Geschichten sind, die in einem Text stehen, zu dem anschließend Fragen beantwortet werden müssen. Gedichte, die auswendig gelernt werden sollen. Gegenstände, die man sich merken muss. Oder fremdsprachige Vokabeln. In vielen Fällen sollen diese Dinge sofort nach Beendigung der Einprägungsphase entweder mündlich oder schriftlich wiedergegeben werden. Besonders knifflig wird es, wenn in die Merkaufgabe weitere Aufgaben eingeschoben werden und der Prüfling die Aufgabe erst danach lösen soll. Damit prüfen die Personalchefs, ob das Gedächtnis des Bewerbers auch noch funktioniert, wenn er sich zwischendurch auf andere Aufgaben konzentriert.

So bereitet man sich auf den Gedächtnistest im Bewerbungsverfahren vor

Gute Neuigkeiten: Für kaum einen Test kann man so gut trainieren wie für den Gedächtnistest. Je mehr man sein Gedächtnis trainiert, desto besser wird es. Gedächtniskünstler verraten es immer wieder: Das Gedächtnis funktioniert am besten, wenn man die Visualisierung zu Hilfe nimmt. Menschen, die sich ganze Kartenspiele oder endlos lange Zahlenreihen merken können, nehmen dafür speziellen Routen zu Hilfe. Wege, die auch in der Wirklichkeit existieren, an denen sie an signifikanten Stellen dann die Gegenstände „ablegen“, die sie sich einprägen sollen. So verbinden sie die zu merkenden Dinge mit einer Geschichte, die sie im Kopf einfach nur abgehen müssen.

Man sollte nicht versuchen sich die Fakten stur einzuprägen, sondern Zusammenhänge zwischen ihnen herstellen. Gedächtnisgenies ziehen zum Beispiel bei den Zahlenreihen immer mehrere Zahlen zusammen und verknüpfen die Zahlen selber mit Bildern. Als Kombination lassen sich die Reihen leichter einprägen.

Viele Gedächtnistests findet man auch im Internet, wenn man nach „Gedächtnistest“ sucht. Ansonsten bleiben auch die ganz einfachen Techniken, wie zum Beispiel das Memoryspielen, Vokabeln lernen oder den Einkaufszettel liegen lassen und die Nahrungsmittel aus dem Kopf zu kaufen. Je nach Erfolg, schmeckt dann auch das Essen besser!

Warum überhaupt das Gedächtnis trainieren?

Das Gedächtnis ist die Fähigkeit des Nervensystems Informationen zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen, wenn sie benötigt werden. Die gespeicherten Informationen enthalten das Wissen, das man sich in bewussten und unbewussten Lernprozessen angeeignet hat. Das Gedächtnis spielt im täglichen Leben, aber auch im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle, bei der der Bewerber seine „Geistesgegenwart“ unter Beweis stellen kann. Wer ein gutes Gedächtnis hat, der ist – so glauben die Personaler – bei der Sache, kann schnell kombinieren und damit flexibel seine Arbeit machen. Wer beim Gedächtnistest punktet, macht daher einen guten Eindruck beim hoffentlich zukünftigen Arbeitgeber.

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