Dein Job als studentische Aushilfe

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Beliebte Branchen für studentische Aushilfen

Als studentische Aushilfe lassen sich gemeinhin gutes Geld und wichtige Arbeitserfahrungen erwerben. Im Rahmen einer Untersuchung ist Jobmensa der Frage auf den Grund gegangen, welche Tätigkeitsbereiche beim Nebenerwerb von Hochschülerinnen und Hochschülern bevorzugt angesteuert werden. Hier die Ergebnisse:

Im Rahmen der hauseigenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ hat Jobmensa insgesamt neun übergeordneten Branchen und Tätigkeitsfeldern auf den Zahn gefühlt. Die Zahlen entstammen der Erhebung für das Sommersemester 2014, an der bundesweit 25.000 Studierende teilgenommen haben. Zentrale Fragestellungen waren hierbei: Wo kommen studentische Aushilfen am häufigsten zum Einsatz? Und gibt es Branchen, in denen Studierende aus bestimmten Fachbereichen bevorzugt tätig sind?

Untersuchte studentische Tätigkeitsbereiche im Überblick:

  • Bürotätigkeiten

  • Call Center

  • Einzelhandel

  • Gastronomie / Hotellerie

  • Gesundheitswesen / Soziales

  • Informationstechnologie / EDV

  • Körperliche Arbeit

  • Promotion / Hostess

  • Wissenschaftliche Tätigkeiten

Gastronomie und Hotellerie bei studentischen Aushilfen voll im Trend

Die Ergebnisse der Jobmensa-Untersuchung legen nahe, dass gerade Nebenjobs im Bereich „Gastronomie“ bei Hochschülerinnen und Hochschülern hoch im Kurs stehen. So gab fast jeder dritte Studierende mit Joberfahrung an, schon einmal im Gastgewerbe tätig gewesen zu sein. Besonders hoch ist der Anteil bei weiblichen Studierenden (35 %).

Es folgt der recht weit gefasste Komplex der rein „Körperlichen Arbeit“, zu dem sich jeder vierte Befragte mit Arbeitserfahrung bekannt hat. Erwartungsgemäß lag hier die Partizipation männlicher Studierender klar vorne (35 %) – auf weiblicher Seite gaben lediglich 18 Prozent an, schon einmal rein körperlich gearbeitet zu haben.

„Bürotätigkeiten“ und „Einzelhandel“ teilen sich mit jeweils 22 Prozent den dritten Rang unter den beliebtesten Feldern für studentische Aushilfsjobs, wobei lediglich im Einzelhandel größere prozentuale Abweichungen zugunsten weiblicher Arbeitnehmer festgestellt werden konnten. Das von Spezialistentum gekennzeichnete Tätigkeitsfeld „IT / EDV“ belegt in der Rangliste den letzten Platz. Rund 7 Prozent der Befragten befanden sich hier zugehörig, mehrheitlich männliche (11 %). Die folgende Tabelle spiegelt den kompletten Sachverhalt wider.

Jobpräferenzen einzelner Fachbereiche – Ergebnisse zu den vier wichtigsten Branchen

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung zur Studienreihe „Fachkraft 2020“ wurde bei Jobmensa nach folgenden Fachbereichen unterschieden. Die Kategorien spiegeln die Gesamtheit des an deutschen Hochschulen angebotenen Bildungsspektrums wider.

  • Erziehungswissenschaften

  • Informatik

  • Ingenieurwissenschaften

  • Kunst / Musik

  • Mathematik

  • Kommunikationswissenschaften

  • Medizin / Gesundheitswissenschaften

  • Naturwissenschaften

  • Psychologie

  • Rechtswissenschaft / Jura

  • Religionswissenschaften / Theologie

  • Sozial- und Geisteswissenschaften

  • Sportwissenschaften

  • Sprach- und Kulturwissenschaften

  • Wirtschaftswissenschaften

Gastronomie / Hotellerie 

Die Gastronomie- und Hotelbranche scheint anteilig für Studierende aus dem Bereich der Sportwissenschaften am interessantesten zu sein. Rund 19 Prozent der Befragten blicken hier auf Joberfahrung zurück. Es folgen Studierende des Faches  Erziehungswissenschaften (17 %), wohingegen sich Mathematiker und Informatiker gleichauf am Ende der Rangliste befinden (je 10 %).

Körperliche Arbeit

Für Studierende aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften scheinen körperliche Tätigkeiten nicht nur aus finanziellen Erwägungen, sondern auch mit Blick auf den Erwerb berufspraktischer Erfahrungswerte wichtig und prägend zu sein (z.B. Jobs im Baugewerbe). Entsprechend hoch ist der Anteil von körperlich tätigen Jobbern in diesem Fachbereich (16 %). Bei Studierenden der Fächer Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Psychologie spielen Jobs mit rein körperlichem Bezug hingegen eine lediglich untergeordnete Rolle (je 7 %).

Bürotätigkeiten:

Den Spitzenwert in diesem Bereich haben mit einer anteiligen Partizipation von 23 Prozent Studierende des Bereichs Medien- und Kommunikationswissenschaften inne. Es folgen Wirtschaftswissenschaftler mit 21 Prozent. Dagegen sind Naturwissenschaftler mit lediglich 9 Prozent unterrepräsentiert.

Einzelhandel: 

Hierbei handelt es sich um den Tätigkeitsbereich, in dem besonders oft ohne Fachbezug zum Studium gejobbt wird. Studentische Aushilfen des Fachs Kunst / Musik haben im Einzelhandel anteilig die meiste Arbeitserfahrung (14 %). Sprach- und Kulturwissenschaftler folgen mit 12 Prozent. Am wenigsten attraktiv scheint der Bereich Einzelhandel indes für Sportwissenschaftler zu sein, wo die Jobpartizipation bei lediglich 4 Prozent liegt.