Checkliste für das Vorstellungsgespräch

Wer es bis zur Einladung zum Vorstellungsgespräch geschafft hat, ist auf dem besten Weg in Richtung Job. Die erste dicke Hürde ist genommen, die Bewerbungsunterlagen waren offensichtlich überzeugend. Man gehört zum engen Kreis der Bewerber, die allergrößte Chancen auf den Job haben. Und nun? Wie verhält man sich im Gespräch? Was gibt es vorher und auch danach zu beachten? Hier erhalten sie die wichtigsten Hinweise:

Vorab informieren

Indem man sich vorab intensiv mit dem jeweiligen Unternehmen beschäftigt, wird der Schritt ins Gespräch automatisch leichter. Zum einen schafft ausreichendes Hintergrundwissen ein gewisses Maß an innerer Sicherheit und Zuversicht. - Man fühlt sich schlichtweg vorbereitet.BewerbungZum anderen ist das Vorwissen natürlich eine gute Gelegenheit, um im Gespräch Bonuspunkte zu sammeln. Viele unternehmen haben eine eigene Webseite mit einer Rubrik „über uns“ oder „Portrait“, wo sich eine Reihe wichtiger Informationen rund um den Arbeitgeber in spe finden lassen. Dies sind Punkte, mit denen man sich definitiv auseinander setzen sollte:

  • Welche (Dienst-)Leistungen oder Produkte bietet das Unternehmen an?
  • Wie alt und wie groß ist das Unternehmen?
  • Welche Historie hat das Unternehmen?
  • Gibt es weitere Standorte? National und international?
  • Wie ist die aktuelle Marktposition?

Kleiderwahl

Die angemessene Kleiderwahl ist ein Punkt, mit dem man sich vorab recht intensiv auseinandersetzen sollte. Denn: Häufig reicht es eben nicht aus, einfach nur sauber, nett oder einfach nur gut auszusehen. Viele Branchen haben so etwas wie einen Kleidungs-Kodex bzw. Dresscode, dem es am Tag X im Großen und Ganzen zu entsprechen gilt. Ansonsten mindern sich - unabhängig vom Gesprächsverlauf - die Chancen automatisch.

Oder anders ausgedrückt: Die Kleiderfrage ist ein Punkt, mit dem man als Bewerber relativ leicht punkten können und nicht unangenehm auffallen sollte. Wer sich beispielsweise bei einer Werbeagentur vorstellen darf, sollte eher einen legereren Stil bevorzugen als solche, die bei Banken oder Wirtschaftsinstituten vorstellig werden. Es kann absolut nützlich sein, sich beim Kleiderkauf beraten zu lassen und nicht nur auf das eigene Gespür zu setzen. Andererseits, wohl fühlen sollte man sich in der Kleidung natürlich schon, weshalb es wahrscheinlich wenig sinn machen würde, sich das vermeintlich richtige aufschwatzen zu lassen. Dass am Bewerbungstag selbst Flecken, Löcher, Risse etc. auf und an der Kleidung nur schwierig zu vermitteln wären, versteht sich von selbst.

Körpersprache

Der wichtige erste Eindruck hängt neben der Kleiderwahl in hohem Maße von der Körpersprache des Bewerbers ab. Gestik und Mimik sind hier ganz entscheidend, wodurch der Erfolg nicht selten Typsache wird. Manchen Menschen fällt es eben leicht, sich trotz stressigster Situationen noch souverän und jederzeit freundlich zu präsentieren, während andere hier ihre Probleme haben. Das ist so, und wird sich binnen Wochen- oder Monatsfrist nicht komplett ändern lassen. Dennoch gibt es gewisse Maßregeln, an die sich auch diejenigen halten können, die mit einem eher unguten Gefühl in zukunftsrelevante Gesprächssituationen gehen. Hier einige Tipps:

  • Betreten des Raumes mit erhobenem Kopf und geradem Rücken, dabei den Beteiligten ein Lächeln schenken
  • Begrüßung mit maßvoll kräftigem Händedruck
  • Direkter Augenkontakt zum Gesprächspartner
  • Aufrechte, möglichst ruhige Sitzposition ohne Vermittlung von Nervosität (Wippen etc.)

Zur Vorbereitung: Die häufig gestellt Fragen

  • Warum bewerben sie sich gerade für diese Stelle/für diesen Beruf?
  • Warum haben Sie sich gerade in unserem Unternehmen beworben?
  • Was eignet sie für diese Position bzw. diesen Job?
  • Welche Stärken haben Sie? Gibt es Schwächen?
  • Welche langfristigen Ziele verfolgen Sie?
  • Welche Hobbys haben Sie?

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