Der Klassiker: Die schriftliche Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung ist nach wie vor als Königsweg zu Vorstellungsgespräch und Job anzusehen. Zwar tritt die Online-Bewerbung je nach Branche langsam aber sicher aus dem Schatten postalisch versendeter Mappen heraus, doch es ist anzunehmen, dass die schriftliche Bewerbung auch in Zukunft fester Bestandteil der individuellen Berufsfindung sein wird. Von großer Bedeutung ist natürlich, dass die Bewerbungs-Mappe ordentlich, vollständig und klar strukturiert ist.

Das Anschreiben

Das Anschreiben und der persönliche Lebenslauf (CV = Curriculum Vitae) sollten zwingend per Computer verfasst und möglichst aufBewerbunggutem Papier ausgedruckt sein. Sämtliche Unterlagen sollten in einer ordentlichen, keineswegs mehrfach genutzten Mappe abgeheftet sein. Die korrekte Anordnung wird beim Kauf spezieller Bewerbungs-Mappen zumeist als eine Art Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Der erste Kontakt

Man bedenke: Die Bewerbungsunterlagen sind in der Regel der allererste Kontakt, den man als Jobsuchender mit einem Unternehmen aufnimmt. Insofern kann es nur einleuchten, bei der Auswahl und Gestaltung des zu versendenden „Pakets“ größte Sorgfalt walten zu lassen. Andernfalls wird der zuständige Personalchef kaum einen Grund finden können, aus einem Berg von Unterlagen ausgerechnet DEINE in die engere Auswahl einfließen zu lassen.

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören...

  • das Bewerbungsanschreiben
  • der tabellarische Lebenslauf samt Foto
  • die Abschlusszeugnisse von Schule, Ausbildung und/oder Studium
  • Praktikumszeugnisse und/oder vergleichbare Nachweise über jobrelevante Fähigkeiten
  • Je nach Branche Arbeitsproben

Das Anschreiben

Das Anschreiben sollte nicht länger als anderthalb DIN-A4-Seiten sein und in jedem Fall individuell und nicht standardisiert formuliert sein. Es gilt schlichtweg, Interesse an der eigenen Person zu wecken, weshalb Einheitsbrei keine Chance hat, sich aus der Masse der Bewerbungen abzuheben. Ziel ist es, sprachlich ausgewogen klarzumachen, weshalb genau man sich auf die ausgeschriebene Stelle bei dem ausschreibenden Unternehmen bewirbt, was ein wenig theoretische Vorbildung zum Gegenüber zwingend voraussetzt.

Klar und deutlich

Häufig bieten Firmen-Webseiten hierfür entscheidende Anhaltspunkte. Persönliche Stärken und Qualifikationen dürfen in der Gesamtargumentation für die eigene Person natürlich ebenfalls nicht fehlen, auch gehören explizite Vorstellungen zu Eintrittstermin und Gehalt in der Regel zum guten Ton einer Bewerbung. Dass man möglichst auf Fehler in Rechtschreibung und Kommasetzung verzichten sollte, versteht sich natürlich von selbst. Am besten ist es daher, das Anschreiben vor dem Versenden nochmals von einer kompetenten Person gegenlesen zu lassen.


Der tabellarische Lebenslauf

Der zweitwichtigste Bestandteil einer Bewerbungsmappe ist der Lebenslauf, den man chronologisch in tabellarischer Form gestalten und nicht als Fließtext verfassen sollte. Elementare Inhalte sind die Kontaktdaten, persönliche Angaben wie Geburtsort, Alter etc., die wichtigsten Stationen des beruflichen Werdegangs und abschließend je nach Bedarf zusätzliche Informationen wie Hobbys oder Zusatzqualifikationen, die mit dem Job selbst nicht unbedingt etwas zu tun haben müssen.

Der Reihe nach...

  • die Anschrift (oben links)
  • Geburtsort und -datum
  • Name, Ort und Art der Schule + Schulabschluss - (Selbiges gilt im Weiteren für etwaige Ausbildungen und Studiengänge)
  • Angaben zu Berufserfahrung, Praktika etc.
  • besondere Fähigkeiten (Sprachen, EDV etc.)
  • evtl. Hobbys
  • Datum und Unterschrift

(Bilderquelle: © Uli Carthäuser / PIXELIO)

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