Was tun bei Absagen?

Absagen sind beileibe kein Beinbruch, im Gegenteil: Eigentlich sind sie auf dem Weg in den Beruf ganz normal. Auf nahezu jede Stelle bewerben sich heutzutage Dutzende, häufig mehrere hundert Personen, so dass alleine die Einladung zum Gespräch schon als eine Art Erfolg verbucht werden sollte. Im Vorstellungsgespräch selbst ist die Chance selten größer als eins zu drei. In der Regel sind es sogar noch mehr Bewerber, die vom Unternehmen vorgeladen werden. Heißt: Auch das vermeintlich beste Vorstellungsgespräch muss nicht zwangsläufig zum Job führen. Andere Bewerber haben ihre Hausaufgaben ebenfalls gemacht, haben gute Referenzen, können sich verkaufen etc. Insofern ist es immer auch ein wenig Glück bzw. Pech, das einem den Weg in den Beruf ebnet, oder eben nicht.

Konstruktiver Umgang

Viel wichtiger als eine Absage selbst ist es, diese richtig zu kanalisieren. Was habe ich möglicherweise falsch gemacht? Wo kann ich nachbessern? Ist ein Unternehmen Marke XY derzeit vielleicht noch eine Nummer zu groß? Sind meine Unterlagen und Vorkenntnisse einwandfrei? Diese und ähnliche Fragen sind es, die gescheiterten Bewerbern den Blick auf anstehende Vorstellungs-Situationen freihalten können. Eine kritische, keinesfalls jedoch resignierte Selbstanalyse kann sich schon bald auszeichnen.

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